Ich hatte den Eindruck, dass "Szenen", die der Ansicht der Chefs und Kollegen Probleme bereiteten, nachgestellt wurden. Allerdings waren die Regeln andere als die, die man für "normal" und fair halten könnte. Es kam mir vor als würde ich getestet werden.
Unter anderem gab es da einen Vorfall, bei dem Kollege Nr. 2 auf ein kleines Plakat zeigte und ich fragte, ob die darauf abgebildeten Personen die gleichen seien. Ich war mir nicht so sicher. Ein anderes Mal kamm mir Chef A in einer Pause (ich hatte gerade Überweisungen zur Bank gebracht) mit Jeans-Jacke entgegen - ich erkannte ihn nicht. Hin und wieder habe ich Schwierigkeiten, Leuze zu erkennen, selbst die, die ich täglich sehe. Ich orientiere mich daher häufig an Äußerlichkeiten.
Meine Erfahrungen mit Mobbing, Bossing, Stalking und narzisstischen Persönlichkeiten
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Mittwoch, 20. Mai 2015
falsche Informationen
Teil meiner Arbeit war die Erstellung von Rechnungen. Hier musste ich zuvor die Stundenaufstellungen überprüfen oder die Daten gemäß Kundenwünsche sortieren. Diese Aufstellungen erhielt ich von Chef A in Form von Excel-Dateien. Es waren mehrere Reports, wobei die Daten teilweise miteinander verknüpft werden mussten; ein All-in-one-Export war technisch nicht machbar. Aber das ist ja nicht tragisch. Bei der Datenüberprüfung kam es teilweise auf die Formatierung von Zellen an, manchmal war anstelle eines Kommas ein Punkt zwischen den Zahlen, was ebenso geändert werden musste und so weiter. Dahinter steckte eine Menge Aufwand. Chef A ließ sich beim Export der Datei häufig sehr viel Zeit. Wenn er sagte, er mache sich jetzt an die Arbeit, dauerte es eine ganze Weile bis das "Ich habe Dir die Excel per E-Mail geschickt" folgte.
Einmal kam es vor, dass derart viele Fehler in der Export-Datei vorhanden waren, dass ich Stunden und mehrere Export-Versionen benötigte, bis die Daten stimmten.
Ich bereitete nun die erste finale Version auf Basis der falschen Daten vor und sendete sie an Chef A. Er legte mir das Ergebnis auf den Tisch und sagt "Du hast da etwas vermurkst." Er schickte mir weitere Versionen.
Am Ende hatte ich die finale Excel mittels älterer Versionen abgeglichen, einfach um sicherzustellen, dass auch alles wirklich richtig ist. Als ich Chef A die "Lösung" schickte, sagte er überrascht "Oh, wie hast Du das geschafft?" Meine Antwort lautete einfach nur, dass es zu kompliziert sei, um es zu erklären; deshalb hätte ich ihm nicht den "Lösungsweg", sondern die finale Version für das finale Ok geschickt.
Maligne Narzissten und Psychopathen schaffen Chaos. Sie bringen ihre Opfer in unmögliche Situationen und bezwecken damit, in ihnen Ängste, Wut, Hass, Paranoia, Mutlosigkeit und ähnliches auszulösen. Wenn Du Dir Videos von Opfern anschaust, die viele Jahre mit Narzissten verbracht haben, wirst Du entweder bemerken, dass sie sich ständig mega aufregen - das ist eine mögliche Folge von narzisstischen Missbrauch. Andere wiederum scheinen schüchtern, zurückhaltend, fast schon gebrochen - das ist eine weitere Möglichkeit, was mit dem Opfer passieren kann. In jedem Fall hat der maligne Narzisst oder Psychopath dafür gesorgt, dass er über dem Opfer steht.
Maligne Narzissten und Psychopathen erzeugen also negative Emotionen in ihrem Opfer. Das Buch "Psychopath Free" von "Peace" begründet das wie folgt:
"[...] During the grooming phase - they draw you in by flattering those traits - [the psychopath] just can't believe how perfect you are. The two of you never fight, There's never any drama into the relationship... [...] Psychopaths become bored very easily, and the idealization is only fun until tthey have hooked you. Once that happens, these strengths of you become vulnerabilities that they use againnst you.[...]" [1]
Der Autor sagt, dass der Psychopath in der Kennenlernphase etwas an dem Gegenüber gefällt; ds können Charaktereigenschaften, Talente, Wissen, Fähigkeiten oder ähnliches sein; er bewundert die Person dafür und schmeichelt ihr. Weiterhin sagt der Autor, dass der P die Dinge, die er an dieser Person bewundert, gegen sie einsetzt, sobald er von der Person gelangweilt ist. Peace zufolge kann das sehr schnell der Fall sein und dass die Idealisierungsphase, in der der P das Opfer umgarnt, im Grunde genommen nur Spaß ist.
Warum kann nun ein maligner Narzisst oder ein Psychopath meine Stärken gegen mich einsetzen?
Ich denke, der Grund hierfür liegt zum Einen darin, dass das Opfer über einen längeren Zeitraum eben wegen dieser Eigenschaften gelobt wurde. Und maligne Narzissten und Psychopathen sind darin sehr gut. Der eigentliche "Hebel" liegt hier in der Wiederholung. Und dann plötzlich wendet sich das Blatt: der maligne Narzisst oder Psychopath zeigt einen Fehler nach dem anderen auf, mäkelt ständig herum.
Der maligne Narzisst oder Psychopath scheut sich auch nicht davor, die eigene Schuld auf die Person zu schieben: Er hat zwar den Fehler verursacht, gibt der Person jedoch zu verstehen, dass sie die Schuld an dem Fehler trage. Die Zielperson kann es nicht wissen, dass sie keine Schuld trägt, der maligne Narzisst oder Psychopath weiß das, denn er hat den Fehler begangen.
Die Stärke und Sicherheit, die diese Person zum Beispiel bei Ausübung einer Tätigkeit zuvor gespürt hat, verschwindet. Es macht sich Unsicherheit breit. "Bin ich doch nicht so gut darin? Habe ich mich die ganze Zeit selbst überschätzt?" Das kann sich bis hin zur Angst ziehen. Oder sogar zum Kontrollzwang. "Habe ich diese Excel wirklich richtig erstellt?" oder "Bin ich mir sicher, dass die Daten korrekt sind? Ich überprüfe das lieber noch einmal."
Quellen:
[1] Peace, Psychopath Free, S. 37, ISBN 9780615788661
Einmal kam es vor, dass derart viele Fehler in der Export-Datei vorhanden waren, dass ich Stunden und mehrere Export-Versionen benötigte, bis die Daten stimmten.
Ich bereitete nun die erste finale Version auf Basis der falschen Daten vor und sendete sie an Chef A. Er legte mir das Ergebnis auf den Tisch und sagt "Du hast da etwas vermurkst." Er schickte mir weitere Versionen.
Am Ende hatte ich die finale Excel mittels älterer Versionen abgeglichen, einfach um sicherzustellen, dass auch alles wirklich richtig ist. Als ich Chef A die "Lösung" schickte, sagte er überrascht "Oh, wie hast Du das geschafft?" Meine Antwort lautete einfach nur, dass es zu kompliziert sei, um es zu erklären; deshalb hätte ich ihm nicht den "Lösungsweg", sondern die finale Version für das finale Ok geschickt.
Maligne Narzissten und Psychopathen schaffen Chaos. Sie bringen ihre Opfer in unmögliche Situationen und bezwecken damit, in ihnen Ängste, Wut, Hass, Paranoia, Mutlosigkeit und ähnliches auszulösen. Wenn Du Dir Videos von Opfern anschaust, die viele Jahre mit Narzissten verbracht haben, wirst Du entweder bemerken, dass sie sich ständig mega aufregen - das ist eine mögliche Folge von narzisstischen Missbrauch. Andere wiederum scheinen schüchtern, zurückhaltend, fast schon gebrochen - das ist eine weitere Möglichkeit, was mit dem Opfer passieren kann. In jedem Fall hat der maligne Narzisst oder Psychopath dafür gesorgt, dass er über dem Opfer steht.
Maligne Narzissten und Psychopathen erzeugen also negative Emotionen in ihrem Opfer. Das Buch "Psychopath Free" von "Peace" begründet das wie folgt:
"[...] During the grooming phase - they draw you in by flattering those traits - [the psychopath] just can't believe how perfect you are. The two of you never fight, There's never any drama into the relationship... [...] Psychopaths become bored very easily, and the idealization is only fun until tthey have hooked you. Once that happens, these strengths of you become vulnerabilities that they use againnst you.[...]" [1]
Der Autor sagt, dass der Psychopath in der Kennenlernphase etwas an dem Gegenüber gefällt; ds können Charaktereigenschaften, Talente, Wissen, Fähigkeiten oder ähnliches sein; er bewundert die Person dafür und schmeichelt ihr. Weiterhin sagt der Autor, dass der P die Dinge, die er an dieser Person bewundert, gegen sie einsetzt, sobald er von der Person gelangweilt ist. Peace zufolge kann das sehr schnell der Fall sein und dass die Idealisierungsphase, in der der P das Opfer umgarnt, im Grunde genommen nur Spaß ist.
Warum kann nun ein maligner Narzisst oder ein Psychopath meine Stärken gegen mich einsetzen?
Ich denke, der Grund hierfür liegt zum Einen darin, dass das Opfer über einen längeren Zeitraum eben wegen dieser Eigenschaften gelobt wurde. Und maligne Narzissten und Psychopathen sind darin sehr gut. Der eigentliche "Hebel" liegt hier in der Wiederholung. Und dann plötzlich wendet sich das Blatt: der maligne Narzisst oder Psychopath zeigt einen Fehler nach dem anderen auf, mäkelt ständig herum.
Der maligne Narzisst oder Psychopath scheut sich auch nicht davor, die eigene Schuld auf die Person zu schieben: Er hat zwar den Fehler verursacht, gibt der Person jedoch zu verstehen, dass sie die Schuld an dem Fehler trage. Die Zielperson kann es nicht wissen, dass sie keine Schuld trägt, der maligne Narzisst oder Psychopath weiß das, denn er hat den Fehler begangen.
Die Stärke und Sicherheit, die diese Person zum Beispiel bei Ausübung einer Tätigkeit zuvor gespürt hat, verschwindet. Es macht sich Unsicherheit breit. "Bin ich doch nicht so gut darin? Habe ich mich die ganze Zeit selbst überschätzt?" Das kann sich bis hin zur Angst ziehen. Oder sogar zum Kontrollzwang. "Habe ich diese Excel wirklich richtig erstellt?" oder "Bin ich mir sicher, dass die Daten korrekt sind? Ich überprüfe das lieber noch einmal."
Quellen:
[1] Peace, Psychopath Free, S. 37, ISBN 9780615788661
Montag, 18. Mai 2015
Kleinscheiß
Kurz nach 8 Uhr, ich hatte meine morgendliche Aufräum-Aktion beendet, las ich die E-Mail von Chef A. Er trug mir auf ein Foto von den gestrigen Aufnahmen zu veröffentlichen.
Gegen 9 kam dann Chef A ins Büro. "Guten Morgen, hat Dir Kollege Nr. 1 schon die Fotos geschickt?" Kollege Nr. 1 war bereits anwesend.
Ich wies ihn noch einmal auf das notwendige Einverständnis und deren Persönlichkeitsrechte hin. Ich bot ihm an, dass ich bei den beiden nachhakte und fragte "Haben wir Kontaktdaten von denen, z.B. E-Mail-Adresse, wegen einer Einverständniserklärung?"
Chef A antwortete mir daraufhin, ich solle mich nicht über jeden Kleinscheiß aufregen. Es interessiere nicht. Wenn es für die Firma ist, müsse es gemacht werden. Er hafte dafür.
Ich war gegen die Veröffentlichung ohne den beiden Bescheid zu geben. Es widersprach meinem Gewissen. Chef A wiederholte, das interessiere ihn nicht. Das sei Kleinscheiß, Chef A sagte zu mir: "U*, ich möchte nicht ständig über so ein Kleinscheiß diskutieren! Wir posten das mit oder ohne Erklärung!" Er hätte die beiden gestern gefragt und sie hätten ihm gesagt, es sei ok. Ich glaubte ihm nicht, denn ich hatte bereits zuvor oft die Erfahrung gemacht, dass er etwas behauptete, was letztendlich nicht der Wahrheit entsprach. Die Accounts, mit denen die Posts veröffentlicht wurden, waren meiner E-Mail-Adresse zugeordnet. Ich sagte ihm, ich möchte mich in diesem Fall zunächst beim Arbeitsamt "oder so" informieren und das ich das zunächst nicht posten möchte. ("Oder so", weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wo ich mich zu diesem spezifischen Thema aus dem Arbeitsrecht informieren kann. Einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten.)
Chef A antwortete mir daraufhin: "Ok, dann poste ich das und falls etwas sein sollte, dann gehe ich ins Gefängnis."
* Name geändert
Maligne Narzissten und Psychopathen fordern bedingungslosen Gehorsam; in Beziehungen bedingungslose Liebe. Ich denke, dass sie diese Forderung stellen, weil sie zum Einen die Kontrolle über alles und jeden behalten wollen und zum Anderen, weil das Bild, dass sie nach außen hin präsentieren, nicht ihrem Inneren entspricht. Sie setzen eine "Maske" auf, z.B. Imponiergehabe und Anschreien, um ihre eigene Unsicherheit zu verstecken. Sie benötigen also jemanden, der ihnen die Maske nicht herunterreißt, eine Person, die sich ihnen voll und ganz unterordnet. Wenn sie ganz oben auf dem Treppchen stehen, kann niemand ihre Autorität untergraben.
Aber Vorsicht: Es gibt auch solche, die sich unterordnen. Und hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass man diese allzu leicht mit einem Opfer eines Narzissten verwechseln kann. Wenn sie merken, dass sie gegenüber einem Narzissten oder gegenüber einer höheren Macht, wie z.B. Gott, machtlos sind, dann ordnen sie sich unter. Sie versuchen sich im Glanz des "mächtigeren" Narzissten zu sonnen. Das sind zum Beispiel Leute, die sich gern mit Stars ablichten lassen, um die Fotos dann stolz zu präsentieren. Am Ende ist das jedoch auch eine Form der Prahlerei. In jedem Fall versuchen sie ihre Einzigartigkeit hervorzuheben. Ich denke, das kommt daher, dass sie von sich selbst ein schlechtes Bild haben. Sie scheinen permanent beweisen zu müssen, dass sie etwas wert sind.
Bei dem obig beschriebenen Vorfall ignorierte Chef A die Rechte fremder Personen. Er setzte sich eine Stufe höher, sogar über das Recht derer. Er nimmt hier schon beinahe eine übernatürliche Stellung ein. Auf der Seite umgang-mit-narzissten.de habe ich eine sehr gute Umschreibung hierfür gefunden: "[...] Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe ohne jegliches Verantwortungsgefühl und Gewissen sich selbst und anderen gegenüber [...]" [1]
Ebenso auffällig ist, wie ich finde, die Art seiner "Argumentation"; er nutzt Worst-case-Szenarios: Wenn sich da jemand beschweren sollte, dann würde er dafür natürlich in den Knast gehen. Er hafte schließlich dafür.
Quellen:
[1] http://umgang-mit-narzissten.de/maligner-narzissmus/ , Merkmale maligner Narzissmus, 18.05.2015
Gegen 9 kam dann Chef A ins Büro. "Guten Morgen, hat Dir Kollege Nr. 1 schon die Fotos geschickt?" Kollege Nr. 1 war bereits anwesend.
Ich wies ihn noch einmal auf das notwendige Einverständnis und deren Persönlichkeitsrechte hin. Ich bot ihm an, dass ich bei den beiden nachhakte und fragte "Haben wir Kontaktdaten von denen, z.B. E-Mail-Adresse, wegen einer Einverständniserklärung?"
Chef A antwortete mir daraufhin, ich solle mich nicht über jeden Kleinscheiß aufregen. Es interessiere nicht. Wenn es für die Firma ist, müsse es gemacht werden. Er hafte dafür.
Ich war gegen die Veröffentlichung ohne den beiden Bescheid zu geben. Es widersprach meinem Gewissen. Chef A wiederholte, das interessiere ihn nicht. Das sei Kleinscheiß, Chef A sagte zu mir: "U*, ich möchte nicht ständig über so ein Kleinscheiß diskutieren! Wir posten das mit oder ohne Erklärung!" Er hätte die beiden gestern gefragt und sie hätten ihm gesagt, es sei ok. Ich glaubte ihm nicht, denn ich hatte bereits zuvor oft die Erfahrung gemacht, dass er etwas behauptete, was letztendlich nicht der Wahrheit entsprach. Die Accounts, mit denen die Posts veröffentlicht wurden, waren meiner E-Mail-Adresse zugeordnet. Ich sagte ihm, ich möchte mich in diesem Fall zunächst beim Arbeitsamt "oder so" informieren und das ich das zunächst nicht posten möchte. ("Oder so", weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wo ich mich zu diesem spezifischen Thema aus dem Arbeitsrecht informieren kann. Einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten.)
Chef A antwortete mir daraufhin: "Ok, dann poste ich das und falls etwas sein sollte, dann gehe ich ins Gefängnis."
* Name geändert
Maligne Narzissten und Psychopathen fordern bedingungslosen Gehorsam; in Beziehungen bedingungslose Liebe. Ich denke, dass sie diese Forderung stellen, weil sie zum Einen die Kontrolle über alles und jeden behalten wollen und zum Anderen, weil das Bild, dass sie nach außen hin präsentieren, nicht ihrem Inneren entspricht. Sie setzen eine "Maske" auf, z.B. Imponiergehabe und Anschreien, um ihre eigene Unsicherheit zu verstecken. Sie benötigen also jemanden, der ihnen die Maske nicht herunterreißt, eine Person, die sich ihnen voll und ganz unterordnet. Wenn sie ganz oben auf dem Treppchen stehen, kann niemand ihre Autorität untergraben.
Aber Vorsicht: Es gibt auch solche, die sich unterordnen. Und hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass man diese allzu leicht mit einem Opfer eines Narzissten verwechseln kann. Wenn sie merken, dass sie gegenüber einem Narzissten oder gegenüber einer höheren Macht, wie z.B. Gott, machtlos sind, dann ordnen sie sich unter. Sie versuchen sich im Glanz des "mächtigeren" Narzissten zu sonnen. Das sind zum Beispiel Leute, die sich gern mit Stars ablichten lassen, um die Fotos dann stolz zu präsentieren. Am Ende ist das jedoch auch eine Form der Prahlerei. In jedem Fall versuchen sie ihre Einzigartigkeit hervorzuheben. Ich denke, das kommt daher, dass sie von sich selbst ein schlechtes Bild haben. Sie scheinen permanent beweisen zu müssen, dass sie etwas wert sind.
Bei dem obig beschriebenen Vorfall ignorierte Chef A die Rechte fremder Personen. Er setzte sich eine Stufe höher, sogar über das Recht derer. Er nimmt hier schon beinahe eine übernatürliche Stellung ein. Auf der Seite umgang-mit-narzissten.de habe ich eine sehr gute Umschreibung hierfür gefunden: "[...] Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe ohne jegliches Verantwortungsgefühl und Gewissen sich selbst und anderen gegenüber [...]" [1]
Ebenso auffällig ist, wie ich finde, die Art seiner "Argumentation"; er nutzt Worst-case-Szenarios: Wenn sich da jemand beschweren sollte, dann würde er dafür natürlich in den Knast gehen. Er hafte schließlich dafür.
Quellen:
[1] http://umgang-mit-narzissten.de/maligner-narzissmus/ , Merkmale maligner Narzissmus, 18.05.2015
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