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Donnerstag, 28. Mai 2015

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 1

Durch den Vorfall mit dem Energieriegel war ich "angeschlagen". An die Tage danach erinnere ich mich wieder nur Bruchstückhaft, allerdings weiß ich, dass ich abends auf einer Veranstaltung gewesen bin, um den Kopf frei zu bekommen und dass mir ziemlich seltsam war. Ich war auch einmal in den Thermen - dort lernte ich einen ziemlich seltsamen Typen kennen. Mit einer weißen Uhr. Er versuchte mich ebenso zu überreden, erzählte mir etwas von "ich könnte genauso gut über einen Zebrastreifen gehen und überfahren werden" und daher sollte man das Leben genießen. Er argumentierte mit dem Universum - wir sind ja so klein usw. Er war fasziniert davon, wie jung ich aussehe. Er selbst sah auch ziemlich jung aus - ich hätte ihn um die 30 geschätzt, er sei aber 40, sagte er. Mich sprachen in dieser Zeit eine Menge seltsamer Leute an.

Ich ging zu Ärzten, nahm alle Befunde mit, die ich hatte, um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Als ich denen die Blutwerte von dem Krankenhaus zeigte, sagten sie nichts dazu. Es nichts feststellbar.

Auf Arbeit: [In einem Gespräch mit Chef B, es ging unter anderem um Rechnungen, hatte ich das seltsame Verhalten von Chef A angedeutet. Es hieß sofort, es sei nicht meine Kompetenz, ich würde meine Arbeit nicht richtig machen usw. Er hatte mir auch mit Anwalt gedroht, nur dass der Anwalt wohl meine Ansichten teilte. Danach drohte er mir, nun würden wir ja sehen, wie es weiter geht. Es gäbe Punkte. Später sagte er, er hätte mit Chef A darüber gesprochen und künftig gäbe es Gespräche, in denen mein Verhalten abgewägt wird. Er würde sie alle 14 Tage planen.]

Ab diesem Zeitpunkt wurde das Verhalten mir gegenüber extremer. Es wurden z. B. frauenfeindliche Bemerkungen gemacht: Kollege Nr. 2 saß am Whiteboard. Chef B stand rechts neben ihm. Chef A saß hinter mir. Kollege Nr. 2 erzählte Chef B etwas. Ich hörte ihn sagen, dass jemand behauptet hätte, Frauen gehören in die Küche und wie sexistisch das sei. Chef A sagte daraufhinn "Und dafür gibt es auch einen guten Grund". Alle schwiegen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Zweites Treffen Lehrer - Teil 2

Was macht man nun, wenn man neben so einem liegt. Dass ein maligner Narzisst oder Psychopath mal eben in die Luft gehen kann wegen einer Kleinigkeit, hatte ich ja bereits an anderer Stelle erlebt. Dass man ihnen nicht trauen kann, sie nicht richtig einschätzen kann... hatte ich ebenfalls erlebt.
Außerdem fielen mir dann die Einträge auf einer Social Media-Plattform wieder ein... ich hatte anfangs ein komisches Gefühl gehabt, vor allem, als ich mir die Kommentare durchgelesen hatte. Da waren nicht nur gewaltverherrlichende Beiträge, sondern auch ziemlich seltsame, teils versaute dabei gewesen. Also blieb ich. Der Lehrer versuchte auch mich "zu überreden" und scheinbar auch meine "Kraft auszutesten". Ich versuchte, das in Grenzen zu halten... blieb stur, versuchte, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Ich sagte ihm, dass ich ihn verstehen könne. Legte meine Hand auf seinen Rücken. Diese Art und Weise des Umgangs mit so jemandem hatte ich vorher bei einem anderen gesehen. Explizites Lernen nennt man das wohl, habe ich dann gelesen. Irgendwann schlief er dann ein.

Zweites Treffen Lehrer - Teil 1

Als ich den Lehrer das zweite Mal getroffen hatte, war ich schon längst nicht mehr in der Firma, sondern krank geschrieben. Es war kurz vor Ende der Sommerferien. Ich hatte ewig nichts von ihm gehört. An sich nicht schlimm, denn er hatte mir nach dem ersten Kennenlernen ja gesagt, dass ich nicht seine Traumfrau bin. Und er hatte einige seltsame Verhaltensweisen an den Tag gelegt... die bedenklich sind. Und heute kam plötzlich kam eine SMS:

er: Huhu. Da bin ich wieder in [Ort]

Für mich kam das überraschend. Nach dem ersten Treffen war er ein paar Tage später bei mir und meinte, ich sei nicht seine Traumfrau... Sein Verhalten kam mir nach dem ersten Treffen so seltsam vor, dass ich einfach sagte, es interessiert mich nicht. Er erinnerte mich ein bisschen an ein paar andere Typen, die ich kennengelernt hatte, seitdem ich hier wohne. Sie werden sehr schnell persönlich, erzählen Dir ihre ganze Lebensgeschichte, beichten ihre schlimmsten Geheimnisse, idealisieren Dich und dann ... kein Interesse bis hin zum Fertigmachen, Abwerten. Es fühlt sich an als würde man eine Beziehung in Lichtgeschwindigkeit durchleben. Abschnitte wie das Kennenlernen, vertraut werden und die Trennung werden innerhalb weniger Tage durchgespielt.

Montag, 25. Mai 2015

Ärzte - Teil 2

Nach ein paar Tagen wurde das Cyberstalking zu viel und auch der Kontakt des Psychologen war nervig. Er hatte immer gemeint, er bewundere, dass ich so eine positive Person sei. Ich bemerkte zunehmend, dass sein Mitgefühl gespielt war. Er tat sich ähnlich hervor wie Chef A. Von meinem Optimismus war fast nichts mehr übrig. Hinzu kamen die Anrufe des Aramäer. Und dann gab es noch den Vorfall mit dem Lehrer... Von meiner Familie konnte ich keine Hilfe erwarten.

Also steuerte ich in die nächste Klinik an, um Hilfe zu bekommen. Hier hatte ich anfangs gezögert, weil sie auch zu der Klinikgruppe gehörte, mit der ich sowieso schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Das erste Gespräch führte ich mit einer blonden Psychologin durch. Sie übergab mich dann an die nächste. Anfangs war die zweite Psychologin nett. Mit der Zeit bemerkte ich aber, dass sie sehr anhänglich, unsicher war und "Informationen" zu sammeln schien. Da kam fast nie eine Rückmeldung. Das war ca. 1 Monat nachdem ich aus der Firma raus war. Was ich auch seltsam fand, war, dass im Gang manchmal Brötchentüten auf einem Tisch lagen. Aber da saß niemand weit und breit. Diesen Tick hatte auch Chef A.

Ärzte - Teil 1

Der Vorfall mit den Energieriegeln war Anfang Monat 4 der Aufzeichnungen. Danach folgten noch weitere Mobbing-Vorfälle. Erst einmal zu dem, was passierte, nachdem ich mich krankschreiben lassen habe:

Nachdem ich mich durch den Hausarzt krankschreiben lassen habe, kam für mich nicht in Frage zu meinem Neurologen zu gehen. Er hatte die ganze Zeit über von den Problemen auf Arbeit gewusst, meinte jedoch immer, das ginge schon, er schreibe mich für den Tag krank und dann solle ich wieder arbeiten gehen. In den ersten Wochen meiner Krankschreibung hatte ich nachgesehen, wie oft ich bei ihm gewesen bin und das waren nicht wenige Male. Zuletzt bin ich nur noch zu ihm gegangen, weil ich einen "Nervenzusammenbruch" hatte oder das Mobbing nicht mehr aushielt.

Also ging ich zu einem gemeinnützigen Verein, der Opfer von Straftaten berät. Das erste Gespräch fand ich ganz ok. Doch dann hatte ich mit der Zeit allmählich das Gefühl, dass es gar nicht darum ging, mir zu helfen. Die Therapeutin versuchte herauszufinden, was mit mir nicht stimmte. Sie stellte ständig Fragen zu meiner Kindheit. Sie wollte gar nicht über die Vorfälle auf Arbeit reden. Bereits zweiten Gespräch kam sie mit Diagnosen wie z.B. ich sei zu sensibel (HS), ich hätte eine fixe Persönlichkeit. Am Ende einigten wir uns auf Autismus, da mein Neurologe bereits 2 Jahre zuvor diese Vermutung hatte. Sie gab mir eine Adresse von einer Klinik für eine Autismus-Therapie. (Gleiche Klinikgruppe wie bei "Eiweissschock") Ich müsse an mir arbeiten. Ganzheitlich denken. Diesen Ausdruck kannte ich bereits von anderer Stelle. Was mir unter anderem auffiel, war, dass dieser eingetragene Verein im Bereich TOA tätig war, Täter-Opfer-Ausgleich... Da frage ich mich, ob sie jeden Klienten dort so behandeln. Sie behandeln ja auch Opfer von Vergewaltigungen o.ä.

"Eiweissschock" - Teil 2



Ich fuhr mit dem Bus und der Bahn nach Hause. Ich fühlte mich immer noch seltsam. Erst diese Dinge in der Firma, dann das. Ich schaute mir das Blutbild an - der Bilirubinwert war zu hoch. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete. Der Maximalwert betrug lt. dem Dokument 1.2. Meiner lag bei 2.4.

Auf dem Bereicht stand, ich hätte mich ausschließlich von Energieriegeln ernährt... das stimmte nicht. Da stand auch, ich sei in der Klinik zusammengebrochen. Das war ebenfalls gelogen. Ich hatte denen gesagt, dass ich in der Firma zusammengebrochen bin. Weiterhin stand in dem Bereicht, ich hätte einen Termin bei Prof... vereinbaren wollen. Auch das ist gelogen. Diesen Termin hatte ich bereits.

[Meine damalige Hausärztin hatte mir deren Nummer gegeben. Sie sei ein Guru auf ihrem Gebiet und könne mir sicherlich helfen. Sie hatte mir die Nummer auf dem Bildschirm gezeigt und die der Sekretärin Frau S. auf einen Notizzettel geschrieben. Ich hatte dort angerufen und einen Termin gemacht.]

Außerdem stand da, ich sei grob neurologisch in Ordnung - falsch. Später sagte mir die Verwandte, ich sei panisch gewesen. Ich hätte extrem schnell geredet. Sie hätte mir beim Denken nicht folgen können, es sei aber auch nicht so gewesen, dass ich wirres Zeug geredet habe. Es sei alles logisch bzw. nachvollziehbar gewesen.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich, ob ich zur Polizei gehe. Und zu welchem PK? Als ich zu Hause war, hatte ich einen Nervenzusammenbruch - laienhaft ausgedrückt. Etwas später klingelte es an der Tür. JW... zwei Frauen. Ganz ungünstiger Zeitpunkt. Mir ging es richtig sch... Die eine Frau sagte, sie heiße Frau P.

[das erinnerte mich an den Bekannten, der meinte, er entscheide jeden Tag, ob etwas strafrechtlich belangt werde. Er hatte mir u.a. gestanden, dass er sich künftig verantwortungsvoller sein wird und sich auf diverse Webseiten herumtreibt]

Sie meinte, ihr Mann sei Arzt und fragte, ob er einen Blick auf den Bericht werfen könne. Nach dem, was ich in den Monaten zuvor erlebt hatte, ist es das Letzte, was ich wollte, dass mir ein wildfremder Arzt meinen Befund liest. Ich meine, jeder kann sich als Arzt ausgeben.

Dann begann sie etwas zu zitieren - irgendetwas mit einem Hund, der sich vor seine Kinder stellt. [ja, das kenne ich aus meiner Kindheit - wussten bis dahin jedoch auch nur wenige] Sie ging über zu der berühmten Aussage, das Meer würde sich teilen und alles böse verschlingen. Und genau hier war Schluss bei mir. Ich war panisch, hatte Chefs und Kollegen, die mich wie Dreck behandeln, komme aus einem Krankenhaus, das mich als grob neurologisch in Ordnung einstufte... und diese Frau zitiert mir eine Bibelstelle. Ich sagte ihr klipp und klar, dass das Quatsch ist. Später ging sie dann.

Die folgenden Tage ging es mir nur bedingt besser. Am nächsten Morgen schrieb mir Chef B um

06:52 Uhr morgens eine SMS, ob es mir gut ginge... das ist mir in den ganzen Jahren noch nie vorgekommen und machte die Sache nicht angenehmer. Auch der Aramäer meldete sich ein paar Mal.

Samstag, 23. Mai 2015

Bekannte,von denen ich mich trennen musste


Seitdem ich bei der Firma war, baute ich mir allmählich einen Bekanntenkreis auf. (Davor war es mir indirekt nicht möglich aufgrund der Kombination von langer Arbeitszeiten und meines Ex.) Darunter gab es einige, die ich entweder als "schwierig" empfand oder die anfingen, mich aus heiterem Himmel zu beschimpfen.
 Bei denen, die mich beschimpften, war die Lösung einfach: ignorieren. Schwierige Leute bedeutet, das sie vorgaben, z.B. nett zu sein, obwohl sich am Ende herausstellte, dass alles nur eine Fassade gewesen ist. Einige von ihnen machten mich schlecht, nachdem sie mich ausgenutzt hatten.

Ein Beispiel: Ich lernte jemanden kennen, er erzählte mir seine Lebensgeschichte, schlechte Kindheit; er gestand auch, was er getan hat (möchte ich hier nicht erwähnen). Er "idealisierte" mich ein paar Wochen. Er meinte, er könne sehr gut mit mir reden. Ich sei verständnisvoll. Und dann mit einem mal meinte er "Du bist nichts besonderes.", "Ich hab mir Dich anders vorgestellt.", "Du bist bestimmt Borderliner. Meine Ex war das auch." Erst jetzt weiß ich, dass er mich scheinbar erst "devaluieren" musste, um sich von mir zu trennen. Und im Kontrast dazu: Als ich ihn kennengelernt habe, gab er sich nett und zuvorkommend. Den Begriff Narzissmus oder ähnliches kannte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Es gab jedoch auch Bekanntschaften, die ihre Fassade länger aufrecht hielten. Zum Bsp. ein Psychologe, den ich kennen lernte:

Er arbeitete in einem Unternehmen, in dem schwer vermittelbare Menschen unterstützt werden.Ich hatte anfangs nicht so viel mit ihm zu tun. Er war oft negativ; ließ sich häufig gehen (depressiv). Wenn ich versuchte ihn aufzumuntern, ließ er sich noch mehr hängen. Ich hatte den Eindruck, dass er nicht wollte, dass es ihm besser geht, sondern dass er Aufmerksamkeit verlangt. An für sich sehr seltsam für einen selbsternannten Motivationspsychologen. Auch schien er sich selbst für etwas Besseres zu halten; er stellte sich immer in den Vordergrund. Wenn er von Freunden erzählte, dann waren es meist Geschichten, in denen er Leuten half.

Interessanterweise hat er mir zum ersten Mal über sogenannte Psychovampire erzählt. Ich hatte ihn um Rat gebeten, als die Probleme auf Arbeit schlimmer wurden. Schließlich meinte er einmal, Worte seien seine Waffe. Er half mir auch bei den Bewerbungen. Scherzhaft sagte er einmal zu mir, er sei kein Psychopath; das hätte man vor seinem Studium gecheckt. Doch mit der Zeit wurde er immer seltsamer. Am Anfang meiner Aufzeichnungen, war ich mit ihm ein paar Mal unterwegs gewesen und musste ihm einen Korb geben. Nachdem wir einmal zusammen im Tierpark waren, hatte er per SMS versucht herauszufinden, ob ich mir eine Beziehung zu ihm vorstellen könne, was ich höflich verneinte. Ich nahm anschließend ein bisschen Abstand von ihm, aber er meinte, er komme damit klar.

Später begann er sich morgens und abends - jeden Tag - bei mir zu melden. Per SMS oder über Social Media. Manchmal diskutierten wir über philosophische Themen. Einmal sagte er, er hätte einen IQ von 190. Und dann plötzlich sagte er, nein, es seien 130. Er bewunderte mich dafür, dass ich ein so positiv eingestellter Mensch sei; das gefalle ihm. Zum dem Zeitpunkt wusste ich nicht so richtig, wie ich damit umgehen sollte.
Dann wurde es noch schlimmer: Er machte Andeutungen, man hätte ihm als Kind etwas getan, was nicht bewiesen werden konnte. Er erzählte mir Dinge, die sehr persönlich waren, auch aus seiner Kindheit und Jugend... das war schon etwas bedenklich. Er meinte häufig, er würde ja auch eine Frau nehmen wollen, die bereits ein Kind von einem anderen erwartet... er hatte sich in einer Online-Dating-Börse angemeldet. Letzteres erinnerte mich an Aussagen von einem anderen Bekannten, einem Beamten, von dem ich mich aus guten Gründen getrennt habe; auch ihn hatte ich seit Arbeitsbeginn bei der Firma kennengelernt bzw. hatte er mich angesprochen. Er fing an, mir seltsame SMS zu schreiben - z.B. ich solle nicht so "biestig" sein. Wenn Dein Hauptproblem eine toxische Person ist, die scheinbar in die Rolle des 666 (the Beast) geschlüpft ist (weshalb ich auch diverse Recherchen angestellt habe, um herauszufinden, was das genau bedeutet und mit wem ich es hier zu tun habe) und Dich auch noch belästigt und fertigt macht... ist so etwas das Letzte, was Du hören willst.

Immer bevor ich eines der drei 6-Augen-Gespräche auf Arbeit hatte, in denen mir vorgehalten wurde, ich sei zu emotional und würde zu empfindlich reagieren auf das Mobbing, sagte x, er hätte bald wieder ein 6-Augen-Gespräch mit einem seiner Klienten. Manchmal fügte er hinzu, die Dinge stünden für seinen Klienten ganz schlecht, denn er würde den Anweisungen nicht Folge leisten. Er hätte Bedenken um seine Zukunft. (So weit mit bekannt ist, resozialisiert x Ex-Sträflinge und hilft schwer zu vermittelnden Menschen einen Job zu bekommen.) Oder er sprach von Hausbesuchen, die anstanden. Und es gab Tage, da ließ er nie ab. Morgens... ich war noch nicht einmal wach, klingelte das Smartphone. Er hatte über eine Social Media-Plattform geschrieben. Auf diese Weise zog x mich in seine - ich nenne es mal laienhaft - Paranoia mit hinein. Zusätzlich zu dem, was ich bereits auf Arbeit erlebte. Selbst nachdem ich mich von der Firma getrennt hatte, ging es weiter.

Obwohl er Psychologe ist, bemerkte ich mit der Zeit, dass er keinerlei Empathie empfinden kann - meine "Taubheit", was Empathie angeht, verschwand allmählich, nachdem ich die Firma verlassen hatte. Das Mitgefühl, was er vortäuschte, schien unecht zu sein. Ich bemerkte das in einigen Situationen und Gesprächen.
Ein paar Ausschnitte von dem, was er mir schrieb:

er: gibt es noch mehr, was man sein kann
[im Sinne von wie man sich fühlen kann]

ich: fällt Dir etwas ein?
[meine Antwort zuvor lautete Kind, Erwachsener und Oma - Chef B behandelte mich wie ein Kind, wenn er mich vor allen lächerlich machte, Erwachsener - gegenüber x, und Oma - manchmal gegenüber den Kollegen, Sachen hinterherräumen etc.]

er: Embryo und Geist

ich: bin ich das?

er: fühlst Du Dich so?

ich: Nachts, wenn ich schlafe vllt

...

ich: wie fühlt sich ein Geist?

er: formlos... fern ab von den lebenden Dingen

Ich selbst fühlte mich zu dem Zeitpunkt anders als die Leute um mich herum; war sogar bei Ärzten, um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Mir wurde ja immer vorgehalten, ich sei komisch oder seltsam... maligne Narzissten und Psychopathen versuchen häufig ihr Gegenüber zu verunsichern. Auch x gehörte zu denen, die mich - gefühlt - ausquetschten, nach einem Fehler in mir suchten.

....

er: ...ich fühle mich manchmal wie ein Geist...

Er redete auch oft von Planspielen, die in seinem Kopf abgehen. Ich überlegte auch eine ganze Weile, ob ich zur Polizei gehen sollte, wann ich das mache, wo ich hingehe. Er sagte immer wieder, ich solle bloß nicht zur Polizei gehen, weil mich sonst der Bruder töten würde... Mit solchen Aktionen unterstütze er Chef A und B. Als ich ihn später darauf ansprach, kam das:

ich: ich kann mich auch daran erinnern, dass jmd zu mir sagte, dass er Angst habe, dass ich vom Bruder getötet werden könnte

er: oha...
ich hatte zwar solche Gedanken auch gehabt aber nicht ausgesprochen


Er lügt. Und das scheinbar nicht zum ersten Mal. Worte seien seine Waffe, sagte er einmal zu mir. Als ich ihm von einem Besuch in der Klinik erzählte, bei dem sich die Ärztin mir überraschenderweise mehr zugewandt hatte als während der vorangegangenen Termine, tat er geheimnisvoll und prophetisch. Ich hatte ihm zuvor erzählt, dass sie ziemlich kühl und abweisend gewesen ist. Und weil sich seine "Vermutung" nun bewahrheitet hatte, war er der Prophet. Weiteres Beispiel: Als ich einen ersten Versuch startete und zu einem Vorstellungsgespräch ging, war er an diesem Tag "zufällig" in der Nähe und hatte mich aus dem Auto heraus gesehen... Natürlich kam dann sofort eine SMS.

Zur Erinnerung: Als ich ihn kennengelernt hatte, war er "normal". Erst als ich ihn um Rat gefragt und er versucht hatte, mit mir eine Beziehung zu beginnen, ließ er seine "Maske" Stück für Stück fallen und war... überall - Stalking. Es ist nicht so, dass ich ihn ausgelacht hätte, wenn er mir gesagt hätte, er ist ein Psychopath oder maligner Narzisst oder... was auch immer. Ein weiterer Bekannter, der psychopathisch ist, hatte mir ebenso einmal verraten, dass er psychopathische Züge besäße und er könnte es bezeugen, dass ich nicht gelacht oder ähnliches getan habe. (Leider hatte er vergessen, mir das Negative an der Psychopathie zu erklären. Es ist nicht so, dass man einen grausamen Menschen kennenlernt. Ganz im Gegenteil. Diese Personen sind häufig sehr redegewandt, sympathisch und offen. Es ist auch nicht so, dass sie grundsätzlich kriminell sind. Häufig sind es nur kleine Dinge, die einen wissen lassen, dass das Gegenüber anders ist. IMir von einer Person gesagt worden, dass er Angst nicht kennt.) Die Art und Weise, wie ich von Psychopathen und malignen Narzissten u. ä. inn den letzten Jahren behandelt wurde, ist unglaublich. Hätten Sie mich vor 2 oder 3 Jahren gefragt wie es mir geht, ich hätte Ihnen geantwortet, mir geht es gut. Erst jetzt, seitdem ich nun ein paar Monate aus diesem Umfeld heraus bin, finde ich das, was ich erlebt habe, die Diskussionen, die ich geführt habe, unglaublich. (was nicht heißt, dass das Stalking aufgehört; es ist weniger geworden) Diese Personen verlangen von Ihnen grenzenloses Mitgefühl; man soll ihnen alles verzeihen; man solle das tun, was sie sagen. Gerade Psychopathen scheinen sich nicht als Mensch zu fühlen. Manchmal hatte ich den Eindruck, ich sei nichts anderes als ein Haustier für sie, um das sie sich kümmern müssen. Sie fügen Ihnen Schmerzen zu und reden Ihnen ein, es sei zu Ihrem Besten. Sie erteilen Ihnen Lektionen, damit Sie für das Leben lernen. Sie sagen, sie könnten nicht anders; sie seien nun mal so. Es liegt in Ihrer Natur; sie wurden so geboren. Das stimmt nicht. Psychopathen und maligne Narzissten sind per se keine Raubtiere. Sie wissen, dass sie anderen Schaden zufügen. Sie planen es. Der Psychologe und auch einige der Leute, die ich kennengelernt hatte, begründeten ihr Verhalten häufig in ihrer schlimmen Kindheit. Das sollte ihre Entschuldigung sein. Stellen Sie sich vor, ich misshandle Sie bis zu dem Punkt, an dem Sie kein Wort mehr herausbringen, bis Sie so mental fertig gemacht wurden, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, klar zu denken. Und dann sage ich Ihnen, es tut mir leid. So bin ich nun mal. Ich weiß, es ist eine Scheiß Seite an mir, abber es ist Deine Schuld. Sieh', wozu Du mich gebracht hast. Oder eine andere Möglichkeit: Sehen Sie das Leben als ein Spiel an, dann fallen Ihnen viele Dinge leichter. Oder: Das Leben ist schlecht. Die Frage, warum Dich Dritte so behandeln dürfen, darfst Du Dir nicht stellen. Genau das sind Kommentare, die ich von Narzissten u. ä. erhalten habe. Und es ist nicht so, dass ich nur einen kannte. Im Laufe der Jahre lernte ich einen nach den anderen kennen. Immer schön der Reihe nach. Ich kann nicht behaupten, dass alle Psychopathen gewesen sind, da ich kein Arzt bin, aber dass diese Menschen keinen Respekt vor anderen haben.

Maligne Narzissten und Psychopathen setzen Manipulation (Worte, Gewalt, ...) ein, um das zu bekommen, was sie wollen. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf Mitmenschen, wahrscheinlich, weil ihnen das Mitgefühl fehlt. Nur geben sie das nicht zu.Vielleicht, weil sie damit ihre Unfehlbarkeit und Perfektion verneinen müssten. Oder sie schieben die Schuld auf das Opfer - das wurde mir bei einer Psychologin deutlich. Und manche von ihnen bzeichneten diese Seite als "funny" moments... Ich denke, da erübrigt sich eine Diskussion.

Und noch ein Bsp.: für eine Bekanntschaft; die Art und Weise, wie er sonst so schreibt, lasse ich mal weg - ebenfalls narzisstisch:


"[...] und es wird dich dann jetzt noch lange weiter beschäftigen, warum dir dritte unrecht tun dürfen. diese frage solltest du hinter dir lassen, naja...[...]"

das Beste war jedoch folgender Kommentar, bei dem ich mir viele Fragen stellte:
"[...] und ICH entscheide JEDEN tag darüber, ob etwas strafrechtlich belangt werden muss oder nicht [...]"


Dieser Herr war übrigens auch der Meinung, dass die Weiterbildung - auf die ich zugearbeitet hatte und die ich mir gewünscht hatte - Zeitverschwendung wäre. Hier stelle ich mir die Frage: Gibt es hier einen Zusammenhang zwischen ihm und der Tatsache, dass die Tagebuchaufzeichnungen und das Weglassen der Anklage wegen Mobbings "weggelassen" wurden?

Entscheidet dieses Etwas auch darüber, wer gemobbt werden darf? Hat die Staatsanwältin etwa die 5 Ordner übersehen? Dafür hätte ich gern eine Erklärung.


Was mir auch seltsam vorkam, war die Tatsache, dass der Herr, der jeden Tag darüber entscheidet, ob etwas strafrechtlich belangt werden muss, mir einmal schrieb, dass er mich schwängern könnte und einfach abhaut. Daher machte mich auch die Aussage des anderen Bekannten, der Psychologe, stutzig - er würde auch eine Freundin nehmen, die bereits ein Kind besäße. Aber auch das zeigt, wie maligne Psychpathen denken. Sie reden zum Beispiel von Liebe und argumentieren damit, aber sie können es nicht empfinden. Für sie ist das Leben, die Liebe etc. mehr oder weniger wie ein Spiel. Deswegen können sie auch mit Moralvorstellungen und Ethik nichts anfangen - sie empfinden keine Scham oder ähnliches und müssen diese Dinge "lernen". Dass das möglich ist, weiß ich, nur die Bereitschaft dazu muss vorhanden sein. Würden Sie die Bereitschaft zeigen, wenn Sie wüssten, dass Sie das Potenzial dazu besitzen keine Skrupel zu zeigen? Oder wenn Sie sich nicht als Mensch, sondern als übermenschlich, vielleicht sogar als göttlich wahrnehmen würden? Wenn Sie jetzt sagen, das klingt absurd, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe vor einer Staatsanwältin gestanden und wurde - obwohl es mir miserabel geht und obwohl ich die Sachverhalte geschildert hatte - belächelt. Ich habe bei der Polizei gestanden und wurde belächelt. Die Vertrauensfrage brauchen sich diese Personen nicht stellen.

Und es geht sogar noch einen Schritt weiter. Wie es scheint, gehören zum Täterkreis verdeckte Ermittler und mindestens eine V-Person, vermutlich ein Ex-Sträfling. Das heißt, ich bin nicht nur in eine menschlich verwerfliche Lage gebracht worden, sondern auch noch in eine Situation versetzt wurden, in der ich mich selbst strafbar mache, würde ich an die Öffentlichkeit gehen. Der Rechtsweg scheint ja ausgeschöpft zu sein. Und glauben Sie wirklich, man ermittelt gegen die eigenen Leute?

Noch eine letzte Frage: Wenn Sie sich die ganzen Vorfälle ansehen, die Dinge, die passiert sind und die Antworten, die ich seitens Justiz, öffentlicher Rechtsauskunft, Polizei, Ärzte, Vereine erhalten habe... glauben Sie, es interessiert mich, ob ich mich dann noch strafbar mache, indem ich mögliche "Staatsgeheimnisse" ausplaudere?
Einige Punkte sind bei der Beantwortung dieser letzten Frage wichtig - ich habe bislang nicht gegen das Gesetz verstoßen. Ich habe mich für das Gesetz eingesetzt. Kann ich etwas dafür, dass mein Ex-Arbeitgeber, unterstützt durch die Polizei, so eine Show abzieht? Ist es meine Schuld?

Oder sollte ich vielleicht fragen, wen muss man in Hamburg flachlegen (denn auf diesem Niveau bewegen sich die meisten der Täter tatsächlich), damit Recht gesprochen wird?!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Dienstleister schreit am Telefon

Im meinem Job arbeitete ich eng mit einem Angestellten x eines Dienstleisters zusammen. Der Kollege y des Angestellten x war beratend tätig.

y rief mich an:

y: Frau ..., sagen Sie mal, wissen sie eigentlich, was da so auf xxx drauf steht?

x: Ja, die Zusatztexte...

y: Sagen Sie mal, was fällt Ihnen ein so einen Scheiß darauf zu schreiben... [mein Gedächtnis hat hier Grenzen; es ist bis zu diesem Zeitpunkt zwei Mal passiert, dass ich von y am Telefon angeschrien wurde]

Ich war baff. Entschuldigte mich zuerst und rechtfertigte mich dann. Nach dem Telefonat suchte ich eine Telefonnotiz, die ich damals angefertigt hatte, um sie y als Beweis zu schicken, dass der Text nicht von mir stammt, sondern von dem Dienstleister.

Eine Entschuldigung gab es nicht. Ich habe dann später mit Chef B darüber gesprochen. Er meinte, ich sei zu sensibel und das stimme gar nicht, dass y so ausgetickt ist.

Mittwoch, 20. Mai 2015

privater Papierkram

Chef A stellte im Archivraum einen Karton hin. In diesen warf er seine Unterlagen, die ich anschließend schreddern sollte. Als ich mich an die Arbeit machte, bemerkte ich, dass er auch viele, private Unterlagen, die er scheinbar nicht mehr benötigte, gleich in die Firma mitgebracht hatte.
Darunter ein Beleg, der meine volle Aufmerksamkeit erhielt: Er war geschäftlich. Und zwar wurden die Abrechnungen immer an die Privatadresse des Empfängers geschickt. Anfangs gab es nur diese Einzelbelege. Ich hatte Chef A immer wieder an die Originalbelege erinnert, die ich für die Finanzbuchhaltung benötige.

Nach einem Umzug erhielt er sie angeblich nicht mehr. Ich telefonierte sogar mehrmals mit dem Dienstleister. Fragte an, ob es eine Möglichkeit der elektronischen Übermittlung gibt. Der Servicemitarbeiter wies daraufhin, dass man zum Beispiel bei pdf-Abrechnungen nie sicherstellen könne, dass es sich um Originale bzw. nicht manipulierte Versionen handelte. Er konnte es sich nicht erklären, warum Chef A die Belege nicht erhalten hatte. Die Adresse stimmte und es war auch nichts an sie zurückgeschickt worden.

Glücklicherweise stellte der Dienstleister einige Zeit später das System um: Geschäftskunden erhielten eine Sammelabrechnung, also eine Art zusammenfassende Aufstellung der Umsätze jeder einzelnen Karten einer Firma. Und die Empfänger erhielten wie gehabt die Einzelabrechnungen an die private Adresse geschickt (Danke :) )

Als ich den zerrissenen Beleg in den Händen hielt, dachte ich nur "aha, da hat der Postbote aus xxx wohl zumindest ein Mal im Jahr xx den Briefkasten des Herrn Chef A gefunden" - ohne Postboten beleidigen zu wollen; ich konnte nur vermuten, dass Chef A mich über Monate hinweg angelogen hatte.

Montag, 18. Mai 2015

Konfrontation mit dem Lehrer

Ich war Sonntag bei dem Lehrer. Ich hatte ihn über eine Online-Dating-Plattform kennengelernt - kurz nachdem ich mit den Aufzeichnungen begonnen hatte. Ich wollte mit ihm reden. Nach unserem ersten Treffen, welches Monate zurücklag, hatte er festgestellt, dass ich nicht seine Traumfrau sei. Am Sonntag kam er aus dem Urlaub zurück und hatte mich spontan via SMS auf einen Wein eingeladen.

Im Laufe des Abends "änderte sich seine Persönlichkeit". Anfangs schien er "normal" zu sein, d.h. schüchtern, ein guter Zuhörer. Allerdings nicht einfühlsam. Er meinte, ich sei verwirrt und gab sich besorgt. Aber nach einer Weile änderte er sich. Er wurde "eiskalt", verhielt sich wie ein Junge und erzählte er mir etwas, das mir ziemlich große Sorgen bereitete: Er sagte mir, er tue Frauen weh und dass sie selbst daran Schuld seien. Sie würden sich einbilden, sie seien in einer Beziehung mit ihm und könnten ihn ändern, aber niemand könne ihn ändern. Dieser Mann ist Vertrauenslehrer an einem Gymnasium. So weit ich weiß, unterrichtet er die Oberstufe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das so gut ist. Zum Einen hat er mich gestalkt, er scheint einen ziemlichen Hang zu Alkohol zu haben, reißt Sprüche, die extrem asozial sind und tut Frauen weh, wobei er daran ja keine Schuld trägt, sondern die Frauen selbst... Polizei wusste/weiß Bescheid, aber offensichtlich ist der Zustand des Lehrers an den hiesigen Schulen normal.

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[...]

ich: Sag mal...
die Dinge, die Du mir am Sonntag über Dich gesagt hast... muss ich mir da irgendwelche Sorgen machen? Ich hatte den Eindruck, dass es Dir auch selbst damit nicht so gut geht

er: Nö, Du musst Dir keine Sorgen machen.
Mir geht es gut!

ich: okay... aber den Mädlz hinterher nicht

er: Kommt auf die Mädels an.

ich: ich meine... als ich Dich kennengelernt hab, schienst Du mir nett und schüchtern bzw. sehr zurückhaltend zu sein. Und nun so etwas. Zum Beispiel mir persönlich geht es damit nicht gut und ich denke den anderen auch nicht, weil ich nicht glaube, dass Du das einschätzen kannst. Es soll keine Beleidigung sein oder so, es ist halt nur mein Eindruck, dass Du kein Mitgefühl hast und dass es Dir letztendlich egal ist.

er: Dass es Dir nicht gut geht, tut mir leid. Das möchte ich nicht bewirken.
Wenn ich Dich verletzt habe, dann muss ich mich dafür entschuldigen.

ich: Diesen Eindruck habe ich nicht.
Weißt Du... ich hatte Dir ja gesagt, dass ich einige Leute kenne, die in gewisser Weise besonders sind
und bei Dir hatte ich das Gefühl, u.a. durch Dein Verhalten, dass da auch etwas ist

er: Ich möchte kein Teil Deiner Verschwörungstheorien werden, Nora.*

ich: was redest Du von irgendwelchen Verschwörungstheorien?
Es geht doch um Dich und das, was Du mir erzählt hast

er: Ich bin nicht besonders und ich war nicht besonders.
Ich wollte Dich nicht ärgern oder verletzen - und wenn ich es getan habe, tut es mir leid.

ich: Mit- oder Beileid suche ich nicht

er: Ich möchte weder das eine noch das andere vermitteln.

ich: dann halt Klartext...
Du hast mir gesagt, Du tust Frauen weh und sie seien selbst daran schuld

er: Das habe ich nicht gesagt - und das mache ich auch nicht mit Absicht.

ich: weil sie meinen sie könnten Dich ändern oder hätten eine Beziehung

er: ich habe gesagt, dass das zuweilen die Folge meiner Handlungen ist.

ich: Das hast Du gesagt... ich hab ein ziemlich gutes Gedächtnis und ich war nicht betrunken

er: Was möchtest Du eigentlich im Moment von mir?

ich: Ich weiß nicht, ob Du Dich im Griff hast

er: Ja, habe ich, da musste Dir keine Sorgen machen.

ich: Deine Art oder besser der plötzliche Wandel hat mich... joa
das war ein Schocker

er: Wie gesagt: Es tut mir wirklich leid - wenn es Dir nicht gut geht, wenn Du mich siehst, dann ist es wohl besser, wenn ich Dich nicht mehr kontaktiere.

ich: Du verstehst es falsch... Dich zu sehen, macht mir keine Angst. Warum auch?
wenn Du sagst, Du hasst Dich im Griff, dann ist's wohl so.

er: Nora*, ich glaube, das führt zu nichts. Ich mag Dich leiden, aber ich möchte niemandem wehtun.
Ich werde selbstverständlich darauf Rücksicht nehmen und Dich in Zukunft in Ruhe lassen.

[er versucht mich anzurufen]

er: Schade - ich hätte mich gern auch persönlich bei Dir entschuldigt. Ich habe nicht gewusst, dass es Dir so viel Nachdenklichkeit bereitet, mich zu treffen.
Aber - wie gesagt: Es ist nicht mein Ziel, jemandem emotional wehzutun. Wenn das doch eintritt, dann ist das nicht in Ordnung - und dann werde ich das selbstverständlich in Zukunft vermeiden.
Ich wünsche Dir alles Gute.

ich: Warum machst Du so ein Drama draus? Wenn Du mir versicherst, dass da nichts weiter dahinter steckt, dann ist es ok

er: Was soll denn dahinterstecken?

Ich will kein Drama draus machen - aber es scheint Dir ja nicht gut zu gehen, mich zu treffen. Sonst würdest Du mich nicht so anschreiben, wie Du es tust.

ich: Was weiß ich... Depressionen, Burnout ...

er: Das ist - wie gesagt - nicht meine Absicht.
Ich habe weder Burnout noch bin ich depressiv.

ich: Gut
Wenn doch... (nur für den Fall)

[...]

* Name geändert

In dem Dialog, den ich mit ihm führte, sieht man, wie er versucht sich herauszureden. Er negiert, dass er jemals so etwas gesagt hat, gibt es aber im gleichen Satz zu. Er differenziert seine Aussage und versucht mit allen Mitteln einer Konfrontation auszuweichen. Das zeigt mir, dass er weiß, dass das, was er tut, falsch ist. Die Empathie, die er in seinen Aussagen vorgibt, ist für mich persönlich, nicht echt. Er wirkt routiniert, wie eine Maschine. Seine Worte wirken auf mich wie Floskeln.