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Donnerstag, 28. Mai 2015

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 3

Vor dem letzten 6-Augen-Gespräch wurde wieder eine "Szene" nachgestellt: Ein paar Tage zuvor wollte Kollege Nr. 2 ins Ausland zu einem Dienstleister. Ich machte Chef A darauf aufmerksam, dass ein kleiner Anteil der Reisekosten versteuert werden müssten, da der Kollege im Anschluss an die Arbeit dort Urlaub machen wollte. [Ein Dienstleister hatte mir in einem ähnlichen Fall hier noch einmal das Ganze mehrmals erklärt.] Chef A ging vor zu Chef B, sagte grinsend, es gäbe ein Lohnsteuerproblem. Wir könnten das doch unter den Tisch fallen lassen. Ih sagte dazu, dass ich das nicht mache. Chef B fand einen "Kompromiss" - dann muss der Kollege eben während des Urlaubs arbeiten.

Ein paar Tage später waren Arbeitnehmer eines Kunden da; Freunde/Verwandtschaft von Chef A. Ich hatte mir einen halben Tag frei genommen, da ich noch Unterlagen zur Staatsanwaltschaft bringen wollte. Ich bemerkte wie einer der Kunden mit Chef A ein paar Meter hinter mir stand und redeten. Dann bekam ich mit wie Chef A drei Mal zu ihm sagte "wie Jekyll und Hyde"; ich drehte mich um; beide schauten mich an. Für Chef B solllte ich einen Beitrag auf einer Social Media-Seite verfassen. Trotz Vorlage war ich dazu schon fast nicht mehr in der Lage. Er diktierte mit den Text und ich übersetzte und veröffentlichte ihn nur noch. Dann ging ich. Der Dienstleister verließ auch das Büro als ich ging. Er grinste mich an, ging vor und begann zu telefonieren. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits geschlossen. Ich wurde von einem ins nächste Gebäude geschickt. 

Letztes 6-Augen-Gespräch

Am nächsten Tag fragte Chef B, ob ich mal eine Minute hätte. Wir gingen in den Nebenraum zusammen mit Chef A. Chef A stellte sich auf die linke Seite, Arme hinter dem Rücken verschränkt. Chef B saß mir gegenüber.

Ihnen passe mein Auftreten gegenüber der Geschäftsführung nicht. Obwohl ich Begründungen brachte, warum ich die Aufgaben nicht so ausführte wie sie es wollten (Beispiel Reisekosten, es ging aber auch um andere Dinge), blieben sie dabei. Sie meinten, es sei die letzte Warnung. Ich solle tun, was man mir aufträgt. Chef A wurde sehr laut. Befehlston.

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 2

Ich hatte den Eindruck, dass "Szenen", die der Ansicht der Chefs und Kollegen Probleme bereiteten, nachgestellt wurden. Allerdings waren die Regeln andere als die, die man für "normal" und fair halten könnte. Es kam mir vor als würde ich getestet werden.

Unter anderem gab es da einen Vorfall, bei dem Kollege Nr. 2 auf ein kleines Plakat zeigte und ich fragte, ob die darauf abgebildeten Personen die gleichen seien. Ich war mir nicht so sicher. Ein anderes Mal kamm mir Chef A in einer Pause (ich hatte gerade Überweisungen zur Bank gebracht) mit Jeans-Jacke entgegen - ich erkannte ihn nicht. Hin und wieder habe ich Schwierigkeiten, Leuze zu erkennen, selbst die, die ich täglich sehe. Ich orientiere mich daher häufig an Äußerlichkeiten.

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 1

Durch den Vorfall mit dem Energieriegel war ich "angeschlagen". An die Tage danach erinnere ich mich wieder nur Bruchstückhaft, allerdings weiß ich, dass ich abends auf einer Veranstaltung gewesen bin, um den Kopf frei zu bekommen und dass mir ziemlich seltsam war. Ich war auch einmal in den Thermen - dort lernte ich einen ziemlich seltsamen Typen kennen. Mit einer weißen Uhr. Er versuchte mich ebenso zu überreden, erzählte mir etwas von "ich könnte genauso gut über einen Zebrastreifen gehen und überfahren werden" und daher sollte man das Leben genießen. Er argumentierte mit dem Universum - wir sind ja so klein usw. Er war fasziniert davon, wie jung ich aussehe. Er selbst sah auch ziemlich jung aus - ich hätte ihn um die 30 geschätzt, er sei aber 40, sagte er. Mich sprachen in dieser Zeit eine Menge seltsamer Leute an.

Ich ging zu Ärzten, nahm alle Befunde mit, die ich hatte, um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Als ich denen die Blutwerte von dem Krankenhaus zeigte, sagten sie nichts dazu. Es nichts feststellbar.

Auf Arbeit: [In einem Gespräch mit Chef B, es ging unter anderem um Rechnungen, hatte ich das seltsame Verhalten von Chef A angedeutet. Es hieß sofort, es sei nicht meine Kompetenz, ich würde meine Arbeit nicht richtig machen usw. Er hatte mir auch mit Anwalt gedroht, nur dass der Anwalt wohl meine Ansichten teilte. Danach drohte er mir, nun würden wir ja sehen, wie es weiter geht. Es gäbe Punkte. Später sagte er, er hätte mit Chef A darüber gesprochen und künftig gäbe es Gespräche, in denen mein Verhalten abgewägt wird. Er würde sie alle 14 Tage planen.]

Ab diesem Zeitpunkt wurde das Verhalten mir gegenüber extremer. Es wurden z. B. frauenfeindliche Bemerkungen gemacht: Kollege Nr. 2 saß am Whiteboard. Chef B stand rechts neben ihm. Chef A saß hinter mir. Kollege Nr. 2 erzählte Chef B etwas. Ich hörte ihn sagen, dass jemand behauptet hätte, Frauen gehören in die Küche und wie sexistisch das sei. Chef A sagte daraufhinn "Und dafür gibt es auch einen guten Grund". Alle schwiegen.

Montag, 25. Mai 2015

"Eiweissschock" - Teil 2



Ich fuhr mit dem Bus und der Bahn nach Hause. Ich fühlte mich immer noch seltsam. Erst diese Dinge in der Firma, dann das. Ich schaute mir das Blutbild an - der Bilirubinwert war zu hoch. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete. Der Maximalwert betrug lt. dem Dokument 1.2. Meiner lag bei 2.4.

Auf dem Bereicht stand, ich hätte mich ausschließlich von Energieriegeln ernährt... das stimmte nicht. Da stand auch, ich sei in der Klinik zusammengebrochen. Das war ebenfalls gelogen. Ich hatte denen gesagt, dass ich in der Firma zusammengebrochen bin. Weiterhin stand in dem Bereicht, ich hätte einen Termin bei Prof... vereinbaren wollen. Auch das ist gelogen. Diesen Termin hatte ich bereits.

[Meine damalige Hausärztin hatte mir deren Nummer gegeben. Sie sei ein Guru auf ihrem Gebiet und könne mir sicherlich helfen. Sie hatte mir die Nummer auf dem Bildschirm gezeigt und die der Sekretärin Frau S. auf einen Notizzettel geschrieben. Ich hatte dort angerufen und einen Termin gemacht.]

Außerdem stand da, ich sei grob neurologisch in Ordnung - falsch. Später sagte mir die Verwandte, ich sei panisch gewesen. Ich hätte extrem schnell geredet. Sie hätte mir beim Denken nicht folgen können, es sei aber auch nicht so gewesen, dass ich wirres Zeug geredet habe. Es sei alles logisch bzw. nachvollziehbar gewesen.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich, ob ich zur Polizei gehe. Und zu welchem PK? Als ich zu Hause war, hatte ich einen Nervenzusammenbruch - laienhaft ausgedrückt. Etwas später klingelte es an der Tür. JW... zwei Frauen. Ganz ungünstiger Zeitpunkt. Mir ging es richtig sch... Die eine Frau sagte, sie heiße Frau P.

[das erinnerte mich an den Bekannten, der meinte, er entscheide jeden Tag, ob etwas strafrechtlich belangt werde. Er hatte mir u.a. gestanden, dass er sich künftig verantwortungsvoller sein wird und sich auf diverse Webseiten herumtreibt]

Sie meinte, ihr Mann sei Arzt und fragte, ob er einen Blick auf den Bericht werfen könne. Nach dem, was ich in den Monaten zuvor erlebt hatte, ist es das Letzte, was ich wollte, dass mir ein wildfremder Arzt meinen Befund liest. Ich meine, jeder kann sich als Arzt ausgeben.

Dann begann sie etwas zu zitieren - irgendetwas mit einem Hund, der sich vor seine Kinder stellt. [ja, das kenne ich aus meiner Kindheit - wussten bis dahin jedoch auch nur wenige] Sie ging über zu der berühmten Aussage, das Meer würde sich teilen und alles böse verschlingen. Und genau hier war Schluss bei mir. Ich war panisch, hatte Chefs und Kollegen, die mich wie Dreck behandeln, komme aus einem Krankenhaus, das mich als grob neurologisch in Ordnung einstufte... und diese Frau zitiert mir eine Bibelstelle. Ich sagte ihr klipp und klar, dass das Quatsch ist. Später ging sie dann.

Die folgenden Tage ging es mir nur bedingt besser. Am nächsten Morgen schrieb mir Chef B um

06:52 Uhr morgens eine SMS, ob es mir gut ginge... das ist mir in den ganzen Jahren noch nie vorgekommen und machte die Sache nicht angenehmer. Auch der Aramäer meldete sich ein paar Mal.

"Eiweissschock" - Teil 1

Wie jeden Morgen kaufte ich vor der Arbeit Obst ein. Und auch für mich Energieriegel. Am Regal stand ein Mann in weißem Kittel. Neben ihm eine rote Box. Er etikettierte und sortierte gerade Riegel in das Regal ein. Die Sorte, die ich normalerweise aß (mit Trockenfrüchten wegen meiner psychosomat. Beschwerden), gab es nicht. Zur Wahl standen Riegel in rosa und in gelber Verpackung (mit Marzipan). Ich nahm von beiden je ein Stück.


Auf Arbeit angekommen. Chef B brachte Franzbrötchen mit, teilte sie und bot uns welche an. Er sagte "Das sind welche vom echten Bäcker". Ich erinnere mich auch daran, dass Kollege 3 an diesem Tag ein rosa Shirt trug, was ich ziemlich seltsam fand... aber hey, jeder hat einen eigenen Kleidungsstil.

Als ich meine Aufräum-Aktion beendet hatte, setzte ich mich an meinen Platz und aß die Riegel. Ich trank noch ein bisschen Wasser hinterher. Während ich meine E-Mails checkte wurde ich müde. Chef B bat mich, zum Kalender zu kommen. Urlaubsplanung. Ich stand auf, ging zu ihm. Ich dachte, vielleicht geht die Müdigkeit ja weg. Er sagte irgendetwas zu mir, allerdings bekam ich das nicht mehr mit. Ich rutschte zusammen - mit dem Rücken an der Wand entlang, an die ich mich glücklicherweise noch angelehnt hatte.

Chef B lachte und fragte, was los sei. Ich überlegte, ob da etwas in den Riegeln gewesen war. Mir ist nicht schwarz vor Augen geworden... also konnte es nicht daran liegen, dass ich zu wenig getrunken hatte. Zu viel Kaffee war auch nicht möglich, denn wenn ich mal eine Tasse zu viel getrunken hatte, begann ich meist zu schwitzen. Ich war plötzlich müde geworden.

Ich sagte ihm, dass in den Riegeln wohl etwas drin gewesen sein muss. Er lachte und meinte, ich hätte einen Eiweißschock. Das käme von den Energieriegeln. Er fragte mich, ob ich nach Hause wolle - ich konnte kaum die Augen offen halten und meinte, nein, ins Krankenhaus. 

Heute hatte ich einen Termin in einem Klinikum. Ich hatte meinem Bekannten, dem Psychologen, von dieser Klinik erzählt . Er meinte, sie wäre gut. Chef A hatte auch einmal gemeint, er fahre da jeden Tag vorbei. Er kenne die Klinik, meinte er, als ich ein paar Tage zuvor die Route mit den öffentlichen Verkehrsmitteln checkte.

Chef B meinte, er rufe ein Taxi. Mir fiel ein, dass ich kein Geld hatte. Chef B drückte mir einen 50,- €-Schein in die Hand. Ich bat den Taxifahrer mich in diese Klinik zu fahren.

Als ich im Taxi saß, machte ich mir weitere Gedanken... warum hat er gelacht? Eiweißschock? Warum ruft er ein Taxi?

[Hintergrund: Ich gehe davon aus, dass viele Menschen maligne Narzissten, Psychopathen oder Soziopathen aus Filmen kennen - Irre, die mit einer Axt durch die Gegend laufen, herumschreien, ... morden oder ähnliches. Dieses Bild ist überspitzt, finde ich. (Ohne behaupten zu wollen, dass es diese "Irren" nicht gibt.) Ich denke, man kann sagen, dass Psychopathen in erster Linie Menschen sind, die Psychospiele spielen.  Dabei greifen sie auch auf Kontakte zu. Wenn man über maligne Narzissten spricht, nennt man diese "Kontakte" auch "flying monkeys", also "fliegende Affen". In einem Kult wären das zum Beispiel die Anhänger eines Gurus.

Jetzt im Nachhinein würde ich das, was diese Menschen, machen, folgendermaßen beschreiben: Sie beobachten ihr Gegenüber. Sie suchen nach Schwachstellen; fragen das Gegenüber aus etc. Das kann im täglichen Miteinander, Small Talk etc. passieren. So ähnlich beschreiben es auch Autoren, die sich mit malignem Narzissmus oder Psychopathie beschäftigen.

An sich ist es ja normal, dass man sich für sein Gegenüber interessiert. Man möchte ein passendes Geburtstagsgeschenk finden oder dem Gegenüber eine Freude bereiten und da ist es von Vorteil, wenn man über die Vorlieben des Anderen Bescheid weiß. Maligne Narzissten und Psychopathen nutzen diese Informationen jedoch, um dem Gegenüber zu schaden.
Das kann man sich sicherlich schwer vorstellen. Und um das aufzuzeigen bzw. zu erklären, schreibe ich einige der Assoziationen, die ich an diesem Tag hatte, in eckige Klammern. Alle diese Dinge hatte ich Bekannten, Freunden, Kollegen gegenüber erwähnt. Und an diesem Tag gab es sehr viele "Zufälle".]

[Ein Onkel von mir ist in etwa meinem Alter gestorben. Ich hatte einmal Fotos von ihm gesehen - er war fit, nicht übergewichtig, aber hatte angeblich eine Art Arterienverkalkung und starb daran. In den älteren Generationen meiner Familie sagte man immer, er habe zu viele Eier gegessen. Hier sollte ich noch hinzufügen, dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, die teils stark von religiösen Aspekten geprägt war. Und zwar einer Religion, die häufig Unglücke, Krankheiten etc., die passieren, dem Teufel o.ä. anlastet. Ein Beispiel, wie Religion von Menschen "missbraucht" werden kann.]

Der Taxifahrer fuhr mich zu dem Krankenhaus, in dem ich heute einen Termin bei einer Ärztin um 12:30 Uhr hatte. Er brachte mich in das Klinikgebäude. Am Thresen der Notaufnahme konnte ich mich kaum auf den Beinen halten. Sie holten mir einen Rollstuhl. Ich setzte mich hinein und wurde in ein Zimmer gebracht. Es ging mir immer schlechter... ich fühlte mich wie betrunken und müde zugleich, nur dass da keine Übelkeit war. Ich zitterte, aber fror nicht. Sie legten mich in ein Bett.

In dem Raum war eine Frau. Klein, dunkler Hauttyp. Als sie sprach, erinnerte sie mich an jemanden, den ich ebenfalls in einer Online-Börse kennengelernt hatte.

[Auf der Online Dating-Plattform hatte ich einen Aramäer kennengelernt. Er war etwas seltsam. Sehr ruhiger Typ. Er hatte jedoch auch ziemlich seltsame Sachen erzählt. Die Stimme der Frau erinnerte mich an ihn. Er sagte zu mir z.B., dass er so viele Frauen haben könnte, die ihn heiraten würden, aber die wären alle nicht ehrlich, sondern falsch. Die Art wie er redete fand ich sehr monoton.]

Ein junger Arzt mit Brille kam ins Zimmer. Er erinnerte mich an einen Bekannten, von dem ich später Abstand nahm. Er redete mit ihr über eine Darmspiegelung, die bei ihr anstand. Er erzählte ihr auch etwas von Röntgenaufnahmen, die gemacht wurden.

[Die ganzen Sachen, die er während des Gesprächs auflistete, erinnerten mich an mich selbst.]

Als er ging, telefonierte die Patienten. Es ging ums Sachen packen... manches verstand ich nicht. Sie sprach nicht deutsch. Und ich schlief auch immer wieder ein. 

Ich erinnere mich daran, dass sie eine Kette trug. Der Anhänger war ein Dreieck, die Kette verlief durch die Spitze des Anhängers. Darauf abgebildet war ein Auge mit blauem Hintergrund. 

[Kürzlich hatte ich ein paar Dinge recherchiert. Grund hierfür war Chef A. Manchmal hatte er seltsame "Phasen", die ich nicht ganz zuordnen konnte. Er schien von Engeln fasziniert zu sein - nicht nur die von Gott, sondern auch Hells Angels. Er schaute sich Bilder dazu an, sagte manchmal "Mein Engel xy". Manchmal redete er von einem "tauben Kojoten". Wirklich sehr eigenartige Dinge. Er verhielt sich manchmal auch seltsam. Es kam auch oft die Zahl 666 vor. Anfangs hatte mich das nicht weiter interessiert - ich meine, jeder hat seine Hobbies, eine Vergangenheit oder ist irgendwie mal seltsam. Ich denke auch, dass ich mit den Jahren gelernt habe, einiges zu ignorieren... Was mich jedoch zu diesem Zeitpunkt störte, war sein Verhalten, dass zunehmend extremer wurde. Teilweise verhielt er sich wie ein Guru. Manchmal kamen schon ziemlich aggressive Aussagen, nicht nur fremdenfeindliche oder Kraftausdrücke, wie z.B. "Bastard", was wiederum Einfluss auf Kollegen hatte. 
Ich konnte/ kann mich auch noch daran erinnern, dass es im Vorstellungsgespräch um Religion ging. Sie legten Wert darauf, dass ich nicht gläubig bin. Er erwähnte auch, dass er in diversen "Clubs" gewesen sei. Dort ging es um Rituale, Meditation, Drogen. Für mich war das beim Vorstellungsgespräch kein Thema - war ja seine Vergangenheit, nicht meine... jetzt scheinbar nicht mehr. Er zog mich da mit rein. Sein Verhalten war häufig auch sehr widersprüchlich... mal erzählte eine Geschichte so, dann die selbe Geschichte wieder anders.
Bevor ich das bei Chef B ansprechen wollte - der von der Vergangenheit von Chef A wusste - wollte ich erst einmal schauen, was es mit dem Ganzen auf sich hat. Also welche Art von Clubs das waren, was diese ganzen "Symbolik", die er teils nutzte, bedeutete. Warum er über Inder, Pakistani etc. herzog. Am Ende ergaben sich für mich zwei Möglichkeiten: entweder dachte Chef A, er sei ein wiedergeborener Magier oder ein Fan von diesem Magier, der mit diesem Auge auch etwas zu tun hat. Jetzt kenne ich auch eine dritte Option; Chef A könnte aufgrund seines malignen Narzissmus in eine Art Rolle geschlüpft sein. Das würde das impulsive Verhalten, die Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen, das Obsessive etc. erklären. Am Ende finde ich aber, dass das keine Entschuldigung für sein Verhalten ist. Und auch nicht die Antwort, die mir Chef B gegeben hat, als ich das Thema vorsichtig zur Sprache bringen sollte: Es sei nicht meine Kompetenz. Und das Drohen mit dem Anwalt war auch nicht gerade nett.]


Die Patientin meinte zum Arzt, sie kenne ja den Ablauf. Sie schien aber unsicher zu sein. Mir ging es zwar richtig bescheiden, aber ... ich wollte sie beruhigen. Sie sagte, sie hätte das bereits 8 Mal gemacht. Ich überlegte - 8 Mal Darmspiegelung? Welche Krankenkasse macht das mit?

Ich redete mit ihr auch hin und wieder; sagte ihr, dass sie mich an jemanden erinnerte. Ich nannte ihr den Ort, aus dem der Aramäer stammt (zumindest sagte er das). Sie meinte, nein, das könne nicht sein, denn sie käme aus E. 

Eine brünette Ärztin kam herein. Sie klopfte meinen Rücken ab. [Kindheitserinnerungen kamen hoch... auch das wussten nur sehr wenige Leute.] Sie fragte mich etwas... Sie überprüfte meine Augen, checkte meine Fußgelenke.

Als nächstes kamen zwei junge Männer. Einer stellte sich links, einer rechts an mein Krankenbett. Derjenige, der links stand, hatte ein EKG-Gerät. Der rechts nahm mir Blut ab. Er "verschüttete" Blut und wies auch noch darauf hin.

[In diesem Moment erinnerte ich mich an den Termin zur Voruntersuchung bei dem Gastroenterologen - eine Auszubildende hatte mir Blut abgenommen. Ich erzählte ihr, dass ich mein eigenes Blut nicht sehen kann und dass es deshalb problematisch für mich ist. Später fand ich heraus, dass diese Auszubildende wohl mit meiner damaligen Hausärztin verwandt ist. Die Praxis wechselte ich übrigens.]

Der Mann, der das Blut verschüttete, trug ein Tattoo - eine grüne Schlange.

[Das erinnerte mich an einen "Club", über den ich ein paar Dinge in Erfahrung bringen wollte. Ich kannte auch bereits Leute aus diesem Verein, die ich kennengelernt hatte, seitdem ich in der Firma gearbeitet habe. Ich hatte ein Date mit ihm... er hat mich auf einer sehr merkwürdige Weise abserviert. Er meinte damals, er hätte mich sich anders vorgestellt. Ich sei nichts Besonderes. Und er hatte mir ein paar andere Dinge aus seinem Leben erzählt, die nicht so schön sind.]

Sie gaben mir eine Infusion. Als ich dann später auf Toilette wollte, durfte ich nicht allein gehen. Ich musste mich auf einen Stuhl setzen. Mir kam alles immer seltsamer vor und ich bekam Panik. Einer der Schwestern war ein junges Mädchen. Afrikanerin. Sie trug Mundschutz...

Als alle den Raum verlassen hatten, suchte ich mein Smartphone und rief eine Verwandte an. Ich erzählte ihr, ich sei im Krankenhaus. Erklärte ihr, was ich erlebt hatte, wies sie auf die Recherchen hin und nannte eine Website. Ich weiß noch, dass sie "ieh" schrie und fragte, was das sei. Sie sagte, sie ich sei verrückt. Sie habe jetzt keine Zeit, ich solle später anrufen. Dann legte sie auf. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ich erzähle ihr weinend, dass ich zusammengebrochen bin, im Krankenhaus liege und sie hat keine Zeit. Andererseits überraschte mich das Verhalten auch nicht. Das war ein Grund, warum ich meine Verwandtschaft hinter mich ließ. Ich rief sie noch einmal an und konnte sie überreden mir zu helfen.

Am Ende meinte sie, niemand könne mich im Krankenhaus festhalten. Wenn mir das alles seltsam vorkäme, solle ich einfach gehen. Und das tat ich dann auch. Als die Ärztin mit dem Arztbrief in einem offenen Umschlag kam, nahm ich ihn und ging. Ich hatte noch die Nadel von der Infusion im Arm. Es war mir egal.

Samstag, 23. Mai 2015

Weiterbildung

Ich hatte mich auf eine Weiterbildung vorbereitet. Durch einen Tipp von einer Dienstleisterin hatte ich eine Schule gefunden, die zeitlich und finanziell passte. Ich belegte Kurse, um ein paar Dinge nachzuholen. Kaufte mir Fachbücher, wiederholte zu Hause für mich selbst einiges... Ich investierte viel Zeit in die ganzen Vorbereitungen. Auch auf Arbeit versuchte ich vieles bis zum Beginn der Weiterbildung "gerade zu biegen". Davor hatte ich bereits ein Seminar gemacht und leider auch die Erfahrung, dass gerade dann, wenn man Seminar, Projekt und Job unter einen Hut bringen möchte, der Chef B einem Arbeit auf den Tisch legt, die so schnell wie möglich gemacht werden soll, obwohl da noch 10 Monate Zeit gewesen wären.

Chef A hatte nun vor einigen Monaten das unternehmensweite Mülleimerverbot ausgerufen, an dass ich mich nicht gehalten hatte - eben, weil ich einen benötigte. Seitdem hatte er immer seinen Müll, oft in hohem Bogen, in meinen Papierkorb geworfen. Fast jeden Tag. Wie Du sicherlich auch gelesen hast, hatte er auch dafür gesorgt, dass ich Rechnungen aus dem Müll fischen durfte. An einem Tag erhielt er eine Broschüre. Ich dachte, es sei privat. Gab ihm den Brief samt Umschlag. Er nahm ihn, stellte sich neben mich. Wartete einen Moment. Ich schaute in seine Richtung, weil ich dachte, ich solle etwas für ihn tun. Er riss den Umschlag auf, hielt eine blaue Broschüre in den Händen... da stand etwas mit "Master..." und warf sie vor meinen Augen in den Papierkorb. So, wie er es monatelang fast jeden Tag mit seinem Müll gemacht hat. Das ist Manipulation.

Bekannte,von denen ich mich trennen musste


Seitdem ich bei der Firma war, baute ich mir allmählich einen Bekanntenkreis auf. (Davor war es mir indirekt nicht möglich aufgrund der Kombination von langer Arbeitszeiten und meines Ex.) Darunter gab es einige, die ich entweder als "schwierig" empfand oder die anfingen, mich aus heiterem Himmel zu beschimpfen.
 Bei denen, die mich beschimpften, war die Lösung einfach: ignorieren. Schwierige Leute bedeutet, das sie vorgaben, z.B. nett zu sein, obwohl sich am Ende herausstellte, dass alles nur eine Fassade gewesen ist. Einige von ihnen machten mich schlecht, nachdem sie mich ausgenutzt hatten.

Ein Beispiel: Ich lernte jemanden kennen, er erzählte mir seine Lebensgeschichte, schlechte Kindheit; er gestand auch, was er getan hat (möchte ich hier nicht erwähnen). Er "idealisierte" mich ein paar Wochen. Er meinte, er könne sehr gut mit mir reden. Ich sei verständnisvoll. Und dann mit einem mal meinte er "Du bist nichts besonderes.", "Ich hab mir Dich anders vorgestellt.", "Du bist bestimmt Borderliner. Meine Ex war das auch." Erst jetzt weiß ich, dass er mich scheinbar erst "devaluieren" musste, um sich von mir zu trennen. Und im Kontrast dazu: Als ich ihn kennengelernt habe, gab er sich nett und zuvorkommend. Den Begriff Narzissmus oder ähnliches kannte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Es gab jedoch auch Bekanntschaften, die ihre Fassade länger aufrecht hielten. Zum Bsp. ein Psychologe, den ich kennen lernte:

Er arbeitete in einem Unternehmen, in dem schwer vermittelbare Menschen unterstützt werden.Ich hatte anfangs nicht so viel mit ihm zu tun. Er war oft negativ; ließ sich häufig gehen (depressiv). Wenn ich versuchte ihn aufzumuntern, ließ er sich noch mehr hängen. Ich hatte den Eindruck, dass er nicht wollte, dass es ihm besser geht, sondern dass er Aufmerksamkeit verlangt. An für sich sehr seltsam für einen selbsternannten Motivationspsychologen. Auch schien er sich selbst für etwas Besseres zu halten; er stellte sich immer in den Vordergrund. Wenn er von Freunden erzählte, dann waren es meist Geschichten, in denen er Leuten half.

Interessanterweise hat er mir zum ersten Mal über sogenannte Psychovampire erzählt. Ich hatte ihn um Rat gebeten, als die Probleme auf Arbeit schlimmer wurden. Schließlich meinte er einmal, Worte seien seine Waffe. Er half mir auch bei den Bewerbungen. Scherzhaft sagte er einmal zu mir, er sei kein Psychopath; das hätte man vor seinem Studium gecheckt. Doch mit der Zeit wurde er immer seltsamer. Am Anfang meiner Aufzeichnungen, war ich mit ihm ein paar Mal unterwegs gewesen und musste ihm einen Korb geben. Nachdem wir einmal zusammen im Tierpark waren, hatte er per SMS versucht herauszufinden, ob ich mir eine Beziehung zu ihm vorstellen könne, was ich höflich verneinte. Ich nahm anschließend ein bisschen Abstand von ihm, aber er meinte, er komme damit klar.

Später begann er sich morgens und abends - jeden Tag - bei mir zu melden. Per SMS oder über Social Media. Manchmal diskutierten wir über philosophische Themen. Einmal sagte er, er hätte einen IQ von 190. Und dann plötzlich sagte er, nein, es seien 130. Er bewunderte mich dafür, dass ich ein so positiv eingestellter Mensch sei; das gefalle ihm. Zum dem Zeitpunkt wusste ich nicht so richtig, wie ich damit umgehen sollte.
Dann wurde es noch schlimmer: Er machte Andeutungen, man hätte ihm als Kind etwas getan, was nicht bewiesen werden konnte. Er erzählte mir Dinge, die sehr persönlich waren, auch aus seiner Kindheit und Jugend... das war schon etwas bedenklich. Er meinte häufig, er würde ja auch eine Frau nehmen wollen, die bereits ein Kind von einem anderen erwartet... er hatte sich in einer Online-Dating-Börse angemeldet. Letzteres erinnerte mich an Aussagen von einem anderen Bekannten, einem Beamten, von dem ich mich aus guten Gründen getrennt habe; auch ihn hatte ich seit Arbeitsbeginn bei der Firma kennengelernt bzw. hatte er mich angesprochen. Er fing an, mir seltsame SMS zu schreiben - z.B. ich solle nicht so "biestig" sein. Wenn Dein Hauptproblem eine toxische Person ist, die scheinbar in die Rolle des 666 (the Beast) geschlüpft ist (weshalb ich auch diverse Recherchen angestellt habe, um herauszufinden, was das genau bedeutet und mit wem ich es hier zu tun habe) und Dich auch noch belästigt und fertigt macht... ist so etwas das Letzte, was Du hören willst.

Immer bevor ich eines der drei 6-Augen-Gespräche auf Arbeit hatte, in denen mir vorgehalten wurde, ich sei zu emotional und würde zu empfindlich reagieren auf das Mobbing, sagte x, er hätte bald wieder ein 6-Augen-Gespräch mit einem seiner Klienten. Manchmal fügte er hinzu, die Dinge stünden für seinen Klienten ganz schlecht, denn er würde den Anweisungen nicht Folge leisten. Er hätte Bedenken um seine Zukunft. (So weit mit bekannt ist, resozialisiert x Ex-Sträflinge und hilft schwer zu vermittelnden Menschen einen Job zu bekommen.) Oder er sprach von Hausbesuchen, die anstanden. Und es gab Tage, da ließ er nie ab. Morgens... ich war noch nicht einmal wach, klingelte das Smartphone. Er hatte über eine Social Media-Plattform geschrieben. Auf diese Weise zog x mich in seine - ich nenne es mal laienhaft - Paranoia mit hinein. Zusätzlich zu dem, was ich bereits auf Arbeit erlebte. Selbst nachdem ich mich von der Firma getrennt hatte, ging es weiter.

Obwohl er Psychologe ist, bemerkte ich mit der Zeit, dass er keinerlei Empathie empfinden kann - meine "Taubheit", was Empathie angeht, verschwand allmählich, nachdem ich die Firma verlassen hatte. Das Mitgefühl, was er vortäuschte, schien unecht zu sein. Ich bemerkte das in einigen Situationen und Gesprächen.
Ein paar Ausschnitte von dem, was er mir schrieb:

er: gibt es noch mehr, was man sein kann
[im Sinne von wie man sich fühlen kann]

ich: fällt Dir etwas ein?
[meine Antwort zuvor lautete Kind, Erwachsener und Oma - Chef B behandelte mich wie ein Kind, wenn er mich vor allen lächerlich machte, Erwachsener - gegenüber x, und Oma - manchmal gegenüber den Kollegen, Sachen hinterherräumen etc.]

er: Embryo und Geist

ich: bin ich das?

er: fühlst Du Dich so?

ich: Nachts, wenn ich schlafe vllt

...

ich: wie fühlt sich ein Geist?

er: formlos... fern ab von den lebenden Dingen

Ich selbst fühlte mich zu dem Zeitpunkt anders als die Leute um mich herum; war sogar bei Ärzten, um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Mir wurde ja immer vorgehalten, ich sei komisch oder seltsam... maligne Narzissten und Psychopathen versuchen häufig ihr Gegenüber zu verunsichern. Auch x gehörte zu denen, die mich - gefühlt - ausquetschten, nach einem Fehler in mir suchten.

....

er: ...ich fühle mich manchmal wie ein Geist...

Er redete auch oft von Planspielen, die in seinem Kopf abgehen. Ich überlegte auch eine ganze Weile, ob ich zur Polizei gehen sollte, wann ich das mache, wo ich hingehe. Er sagte immer wieder, ich solle bloß nicht zur Polizei gehen, weil mich sonst der Bruder töten würde... Mit solchen Aktionen unterstütze er Chef A und B. Als ich ihn später darauf ansprach, kam das:

ich: ich kann mich auch daran erinnern, dass jmd zu mir sagte, dass er Angst habe, dass ich vom Bruder getötet werden könnte

er: oha...
ich hatte zwar solche Gedanken auch gehabt aber nicht ausgesprochen


Er lügt. Und das scheinbar nicht zum ersten Mal. Worte seien seine Waffe, sagte er einmal zu mir. Als ich ihm von einem Besuch in der Klinik erzählte, bei dem sich die Ärztin mir überraschenderweise mehr zugewandt hatte als während der vorangegangenen Termine, tat er geheimnisvoll und prophetisch. Ich hatte ihm zuvor erzählt, dass sie ziemlich kühl und abweisend gewesen ist. Und weil sich seine "Vermutung" nun bewahrheitet hatte, war er der Prophet. Weiteres Beispiel: Als ich einen ersten Versuch startete und zu einem Vorstellungsgespräch ging, war er an diesem Tag "zufällig" in der Nähe und hatte mich aus dem Auto heraus gesehen... Natürlich kam dann sofort eine SMS.

Zur Erinnerung: Als ich ihn kennengelernt hatte, war er "normal". Erst als ich ihn um Rat gefragt und er versucht hatte, mit mir eine Beziehung zu beginnen, ließ er seine "Maske" Stück für Stück fallen und war... überall - Stalking. Es ist nicht so, dass ich ihn ausgelacht hätte, wenn er mir gesagt hätte, er ist ein Psychopath oder maligner Narzisst oder... was auch immer. Ein weiterer Bekannter, der psychopathisch ist, hatte mir ebenso einmal verraten, dass er psychopathische Züge besäße und er könnte es bezeugen, dass ich nicht gelacht oder ähnliches getan habe. (Leider hatte er vergessen, mir das Negative an der Psychopathie zu erklären. Es ist nicht so, dass man einen grausamen Menschen kennenlernt. Ganz im Gegenteil. Diese Personen sind häufig sehr redegewandt, sympathisch und offen. Es ist auch nicht so, dass sie grundsätzlich kriminell sind. Häufig sind es nur kleine Dinge, die einen wissen lassen, dass das Gegenüber anders ist. IMir von einer Person gesagt worden, dass er Angst nicht kennt.) Die Art und Weise, wie ich von Psychopathen und malignen Narzissten u. ä. inn den letzten Jahren behandelt wurde, ist unglaublich. Hätten Sie mich vor 2 oder 3 Jahren gefragt wie es mir geht, ich hätte Ihnen geantwortet, mir geht es gut. Erst jetzt, seitdem ich nun ein paar Monate aus diesem Umfeld heraus bin, finde ich das, was ich erlebt habe, die Diskussionen, die ich geführt habe, unglaublich. (was nicht heißt, dass das Stalking aufgehört; es ist weniger geworden) Diese Personen verlangen von Ihnen grenzenloses Mitgefühl; man soll ihnen alles verzeihen; man solle das tun, was sie sagen. Gerade Psychopathen scheinen sich nicht als Mensch zu fühlen. Manchmal hatte ich den Eindruck, ich sei nichts anderes als ein Haustier für sie, um das sie sich kümmern müssen. Sie fügen Ihnen Schmerzen zu und reden Ihnen ein, es sei zu Ihrem Besten. Sie erteilen Ihnen Lektionen, damit Sie für das Leben lernen. Sie sagen, sie könnten nicht anders; sie seien nun mal so. Es liegt in Ihrer Natur; sie wurden so geboren. Das stimmt nicht. Psychopathen und maligne Narzissten sind per se keine Raubtiere. Sie wissen, dass sie anderen Schaden zufügen. Sie planen es. Der Psychologe und auch einige der Leute, die ich kennengelernt hatte, begründeten ihr Verhalten häufig in ihrer schlimmen Kindheit. Das sollte ihre Entschuldigung sein. Stellen Sie sich vor, ich misshandle Sie bis zu dem Punkt, an dem Sie kein Wort mehr herausbringen, bis Sie so mental fertig gemacht wurden, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, klar zu denken. Und dann sage ich Ihnen, es tut mir leid. So bin ich nun mal. Ich weiß, es ist eine Scheiß Seite an mir, abber es ist Deine Schuld. Sieh', wozu Du mich gebracht hast. Oder eine andere Möglichkeit: Sehen Sie das Leben als ein Spiel an, dann fallen Ihnen viele Dinge leichter. Oder: Das Leben ist schlecht. Die Frage, warum Dich Dritte so behandeln dürfen, darfst Du Dir nicht stellen. Genau das sind Kommentare, die ich von Narzissten u. ä. erhalten habe. Und es ist nicht so, dass ich nur einen kannte. Im Laufe der Jahre lernte ich einen nach den anderen kennen. Immer schön der Reihe nach. Ich kann nicht behaupten, dass alle Psychopathen gewesen sind, da ich kein Arzt bin, aber dass diese Menschen keinen Respekt vor anderen haben.

Maligne Narzissten und Psychopathen setzen Manipulation (Worte, Gewalt, ...) ein, um das zu bekommen, was sie wollen. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf Mitmenschen, wahrscheinlich, weil ihnen das Mitgefühl fehlt. Nur geben sie das nicht zu.Vielleicht, weil sie damit ihre Unfehlbarkeit und Perfektion verneinen müssten. Oder sie schieben die Schuld auf das Opfer - das wurde mir bei einer Psychologin deutlich. Und manche von ihnen bzeichneten diese Seite als "funny" moments... Ich denke, da erübrigt sich eine Diskussion.

Und noch ein Bsp.: für eine Bekanntschaft; die Art und Weise, wie er sonst so schreibt, lasse ich mal weg - ebenfalls narzisstisch:


"[...] und es wird dich dann jetzt noch lange weiter beschäftigen, warum dir dritte unrecht tun dürfen. diese frage solltest du hinter dir lassen, naja...[...]"

das Beste war jedoch folgender Kommentar, bei dem ich mir viele Fragen stellte:
"[...] und ICH entscheide JEDEN tag darüber, ob etwas strafrechtlich belangt werden muss oder nicht [...]"


Dieser Herr war übrigens auch der Meinung, dass die Weiterbildung - auf die ich zugearbeitet hatte und die ich mir gewünscht hatte - Zeitverschwendung wäre. Hier stelle ich mir die Frage: Gibt es hier einen Zusammenhang zwischen ihm und der Tatsache, dass die Tagebuchaufzeichnungen und das Weglassen der Anklage wegen Mobbings "weggelassen" wurden?

Entscheidet dieses Etwas auch darüber, wer gemobbt werden darf? Hat die Staatsanwältin etwa die 5 Ordner übersehen? Dafür hätte ich gern eine Erklärung.


Was mir auch seltsam vorkam, war die Tatsache, dass der Herr, der jeden Tag darüber entscheidet, ob etwas strafrechtlich belangt werden muss, mir einmal schrieb, dass er mich schwängern könnte und einfach abhaut. Daher machte mich auch die Aussage des anderen Bekannten, der Psychologe, stutzig - er würde auch eine Freundin nehmen, die bereits ein Kind besäße. Aber auch das zeigt, wie maligne Psychpathen denken. Sie reden zum Beispiel von Liebe und argumentieren damit, aber sie können es nicht empfinden. Für sie ist das Leben, die Liebe etc. mehr oder weniger wie ein Spiel. Deswegen können sie auch mit Moralvorstellungen und Ethik nichts anfangen - sie empfinden keine Scham oder ähnliches und müssen diese Dinge "lernen". Dass das möglich ist, weiß ich, nur die Bereitschaft dazu muss vorhanden sein. Würden Sie die Bereitschaft zeigen, wenn Sie wüssten, dass Sie das Potenzial dazu besitzen keine Skrupel zu zeigen? Oder wenn Sie sich nicht als Mensch, sondern als übermenschlich, vielleicht sogar als göttlich wahrnehmen würden? Wenn Sie jetzt sagen, das klingt absurd, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe vor einer Staatsanwältin gestanden und wurde - obwohl es mir miserabel geht und obwohl ich die Sachverhalte geschildert hatte - belächelt. Ich habe bei der Polizei gestanden und wurde belächelt. Die Vertrauensfrage brauchen sich diese Personen nicht stellen.

Und es geht sogar noch einen Schritt weiter. Wie es scheint, gehören zum Täterkreis verdeckte Ermittler und mindestens eine V-Person, vermutlich ein Ex-Sträfling. Das heißt, ich bin nicht nur in eine menschlich verwerfliche Lage gebracht worden, sondern auch noch in eine Situation versetzt wurden, in der ich mich selbst strafbar mache, würde ich an die Öffentlichkeit gehen. Der Rechtsweg scheint ja ausgeschöpft zu sein. Und glauben Sie wirklich, man ermittelt gegen die eigenen Leute?

Noch eine letzte Frage: Wenn Sie sich die ganzen Vorfälle ansehen, die Dinge, die passiert sind und die Antworten, die ich seitens Justiz, öffentlicher Rechtsauskunft, Polizei, Ärzte, Vereine erhalten habe... glauben Sie, es interessiert mich, ob ich mich dann noch strafbar mache, indem ich mögliche "Staatsgeheimnisse" ausplaudere?
Einige Punkte sind bei der Beantwortung dieser letzten Frage wichtig - ich habe bislang nicht gegen das Gesetz verstoßen. Ich habe mich für das Gesetz eingesetzt. Kann ich etwas dafür, dass mein Ex-Arbeitgeber, unterstützt durch die Polizei, so eine Show abzieht? Ist es meine Schuld?

Oder sollte ich vielleicht fragen, wen muss man in Hamburg flachlegen (denn auf diesem Niveau bewegen sich die meisten der Täter tatsächlich), damit Recht gesprochen wird?!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Abhängigkeiten schaffen

Chef B ist auswärts. Die Kollegen Nr. 1, 2 und 3 sind bereits im Büro. Chef A ist wahrscheinlich zu Hause. In seinem Kalender stehen die Tage als "frei" markiert.

Die Kollegen benötigen jedoch Chef A für ein Meeting. Kollege Nr. 2 fragt, ob er da sein wird. Kollege Nr. 1 antwortet, Chef A hätte gesagt, dass er für sie da sein werde. Die Angelegenheit ist geklärt? Nein.

Ein paar Minuten später beginnt das gleiche Spiel von vorn: Kollege Nr. 3 fragt, ob Chef A heute kommt. Kollege Nr. 1 antwortet nun, er werde heute nicht rein kommen, aber online sein. Sache geklärt? Nein.

Wieder ein paar Minuten später: Die Kollegen suchen in sämtlichen Instant Messagern nach Chef A. Sie tun als würden sie ohne ihn das Meeting nicht hinbekommen. Erwachsene Männer...

Entschuldigung eines malignen Narzissten

Eine Sache, die zwar etwas älter ist, die mir aber seltsam vorkam und rückblickend einer der ersten "Warnschüsse" darstellte, ist folgendes Ereignis:

Ich hatte gerade an einem Projekt gearbeitet. Chef A und B waren unterwegs. Kollegen gab es noch nicht; ich saß also allein im Büro. Chef A rief aus dem Auto an; seine Freundin fuhr ihn nach Belgien. Ich solle für ihn einen Flug buchen. Seine Freundin solle auch mit. Ihr Flug solle über die Bonuspunkte bezahlt werden. Ich ging online, suchte auf beiden Webseiten - nämlich auf der Seite der Airline und auf der Seite des Bonuspunkte-"Anbieters" - heraus. Als ich dann das ok bekam und die Flüge buchen wollte, stellte sicher heraus, dass die Seite des Bonuspunkte-Anbieters defekt war. Also rief ich Chef A an, sagte ihm das, gab neue Möglichkeiten durch, die ihm nicht gefielen. Das ging eine ganze Weile so weiter: Webseite des Fluganbieters checken, bei dem Bonusprogramm anrufen, fragen, welche Flüge es gibt und anschließend beim - nach einiger Zeit genervten - Chef A anrufen, dem die Zeit nicht passte. Er wollte unbedingt, dass seine Freundin zusammen mit ihm fliegt. Leider spielte da dass Bonuspunkteprogramm nicht mit, da es pro Flug nur eine begrenzte Anzahl von Flügen gab, die mit Bonuspunkten gezahlt werden konnten. Nach einer Weile konnte ich ihn dazu bringen, dass ich erst einmal den Flug für ihn buche. Ich hatte ja auch noch die Arbeit auf dem Tisch. Ich sagte ihm, dass ich mich erst einmal um etwas anderes kümmern müsse... und so wurde aus einem "Kannst Du mir einen Gefallen tun und meiner Freundin auch einen Sitzplatz in der Maschine buchen" ein Befehl: Er fing an, mich anzuschreien. Er sei der Chef und ich hätte gefälligst zu tun, was er sagt und so weiter...

Zwei Fliegen mit einer Klappe - er hat seiner Freundin indirekt zu verstehen gegeben, was bei "Befehlsverweigerung" passiert. Ich denke, man kann sagen, dass er sie auf diese Weise "trainiert" hat - jetzt wusste sie ja, was er erwartet und was passieren kann, wenn er nicht das bekommt, was er wolle. Und er hat mir gezeigt, welchen Wert ich in seiner "Welt" habe. Er hat mich devaluiert. Dieses prompte Anschreien mochte ich gar nicht. Ich hatte zuvor einen Arbeitgeber, bei dem ein Chef auch zu solchen plötzlichen Wutausbrüchen neigte - dort war es allerdings so, dass ihn Kleinigkeiten dazu trieben.

Chef B bekam das mit. Er arrangierte ein Treffen zwischen Chef A und mir. In einem Bistro. Er sollte mir mit über den Vorfall reden. Am Anfang entschuldigte er sich für seinen Ausraster. Er meinte, es sei falsch gewesen, weil es ja privat war. Ich verschüttete damals meinen Cappuccino... dann kam der Clou. Zum Schluss sagte er, dass ich ja wisse, dass er im Recht gewesen sei und die Reise seiner Freundin geschäftlich war. Mit diesen letzten Worten hatte er die Entschuldigung revidiert.

Warum reagiert ein maligner Narzisst oder Psychopath so?

Auf http://umgang-mit-narzissten.de habe ich eine passende Antwort entdeckt:

"19. Narzissten können sich nicht entschuldigen. Sie sind nicht in der Lage, einen Fehler einzugestehen. Das würde ihrem Bild in der Öffentlichkeit nur schaden. Sie sind davon überzeugt, niemals Fehler zu machen. Die Verantwortung für einen Fehler wird immer den anderen zugeschoben." [1]

Auch, wenn ein maligner Narzisst Dir wirklich weh getan hat und sich indirekt, z.B. über Botschaften mittels Bildern, entschuldigt, sollte man, so finde ich, diese "Entschuldigung" ignorieren.

Ich denke, würde man diese Art von Entschuldigung annehmen, dann würde man sein Handeln, also das Schaden von Menschen, indirekt unterstützen. Die Bereitschaft so eine Entschuldigung anzunehmen, zeigt ja auch, dass mein sein Handeln toleriert, finde ich. Und, ich denke, er lernt dadurch auch, dass sein Handeln keine Konsequenzen hat.

Warum der maligne Narzisst diese große Angst vor einer persönlichen, ehrlichen Entschuldigung hat, kann ich mir nur so erklären: Die Maske, die der maligne Narzisst aufsetzt, dient dazu eigene Schwächen zu überdecken. Mir scheint, er müsse er den Anderen zuerst quälen, damit er nicht zuerst gequält wird. Oder er tut es, weil es ihm Freude bereitet, wenn andere Menschen leiden - wobei er, denke ich, hier den Mitmenschen den Schaden zufügt, den der maligne Narzisst - nach seiner eigenen Ansicht und Einschätzung - selbst einmal erlitten hat (eine Frage der Selbstwahrnehmung).

Zum Einen zeigt mir das, dass der maligne Narzisst große Angst vor Mitmenschen und ein niedriges Selbstwertgefühl besitzt. Es sagt mir jedoch auch indirekt, was er von anderen Menschen erwarten könnte: Dass sie ihm in den Rücken fallen.
Ein Beispiel: Der maligne Narzisst hat große Angst davor, Fehler zu machen. Angenommen, er hat Angst, dass er für seinen Fehler ausgelacht wird. Würde er den Fehler zugeben, dann würde er dem Gegenüber den Grund, warum das Gegenüber den malignen Narzissten auslachen sollte, direkt auf dem Silbertablett servieren. Der maligne Narzisst erwartet genau das von einem Mitmenschen, was er selbst tun würde - nämlich den Anderen auslachen - und was er am meisten fürchtet.

Quellen:

[1] http://umgang-mit-narzissten.de/eigenschaften-narzissmus/, Eigenschaften von Narzissten, 21.05.2015

Autoreifen

Es war üblich, dass die privaten Bestellungen an die Firma geliefert wurden. Und es waren ja nur kleine Päckchen.

(Ein Bsp. für das Gegenteil, also große Pakete: Wir waren gerade in das neue Büro gezogen: Für Chef A wurde einmal ein Fahrrad geliefert. Es stand in einem großen Karton auf einer Palette. Ich weiß nicht mehr, wer genau alles im Büro anwesend gewesen ist, aber definitiv Chef A, B und Kollege Nr. 1. Der LKW-Fahrer weigerte sich, den Karton nach oben zu tragen, weil er fürchtete der Karton sei zu schwer. Die "Männer" zeigten keine Bereitschaft zu helfen. Also ging ich hinunter zum LKW. Es stand "Printsachen" darauf. Ich versuchte den Karton anzuheben. Nicht schwer. Also trugen der LKW-Fahrer und ich den Karton die paar Stockwerke nach oben. Wieder kam keinerlei Hilfsbereitschaft, auch nicht von Chef A, für den das Paket war. Es enthielt ein Fahrrad. Interessanterweise sind das genau die Personen, die sich stets für ihre Hilfsbereitschaft loben. Das ist auch ein Merkmal von malignem Narzissmus: Sie geben vor, ehrbar zu sein, richtig zu handeln, etc. - dieses Bild nach außen, auch "False Self" genannt, ist die Maske eines malignen Narzissten.)


Ich ging heute allein in die Mittagspause. Bevor ich ging wurden zwei Päckchen geliefert. Eins für Kollege Nr. 1 und eines für Kollege Nr. 2. Da Kollege Nr. 1 beim Silent Treatment von Chef B mitgespielt hatte, war mein Interesse an den Kollegen gleich Null. Kollege Nr. 1 fragte mich, ob das Päckchen für ihn sei. Ich sagte ihm, dass ich es nicht wisse und verschwand. Das Mittagessen allein war... angenehm. Es ist gut, mal etwas Zeit für sich allein zu haben, wenn man ständig gemobbt wird.

Als ich wieder ins Büro kam, stand ein Satz Autoreifen direkt neben meinem Schreibtisch. Ich fragte Kollege Nr. 1, von wem die seien. Er sagte, er wisse es nicht. Vielleicht für einen Nachbarn. Erst nach einer Weile kam heraus, dass sie von Kollege Nr. 1 waren. Trotzdem blieben die Autoreifen direkt neben meinem Schreibtisch stehen.

In "Psychopath Free" spricht der Autor von "Geiern", die bereits angeschlagene Opfer von narzisstischem Missbrauch für eigene Zwecke mobben.

Polizeilicher Ablauf

Ich hatte die Anzeige im PK aufgegeben. Die Polizistin hatte den Part "Mobbing" weggelassen, weil er - laut ihrer Aussage - nicht strafbar sei. Sie gab mir die Nummer des PK. Ich sollte mich in einigen Tagen melden, um zu erfahren, an welche Stelle die Sache weitergeleitet worden ist. Sie meinte auch, ich könne Beweismaterial bei ihr im Revier abgeben. Kleiner Logikfehler ihrerseits, aber naja...

Nach ein paar Tagen erfuhr ich, welche Abteilung des LKA sich um diese Angelegenheit kümmerte, zumindest, was den Finanzteil angeht. Dort hakte ich dann noch einmal wegen des Mobbings und der Aussage der Polizistin im PK nach. Der Beamte schaute mich ungläubig an. Da die Polizistin sich wohl 'geirrt' hatte, forderte ich ihn auf, das Mobbing nachzutragen. Da ich noch die ganzen Tagebuchaufzeichnungen hatte, fragte ich ihn, wo ich diese abgeben könne - er war ja für Wirtschaftsangelegenheiten der Ansprechpartner. Er meinte, ich könne das gleich bei ihm machen. Also brachte ich die ersten Aufzeichnungen zu ihm. Den Rest, wie von ihm vorgeschlagen, zur Staatsanwaltschaft.

Monate später erhielt ich dann eine Bearbeitungsnummer der Staatsanwaltschaft, ca. 11 Monate nachdem ich die Firma verlassen hatte, war ich dann direkt vor Ort bei der Staatsanwaltschaft, Abteilung Wirtschafts... Ich wollte nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. Dort drückte man mir gleich ein Schreiben in die Hand. Der Fall bzgl. Wirschaftsstraftat gegen Chef A würde nicht nachverfolgt werden. Zu nichtig. Chef A? Chef B war mein Ansprechpartner, wenn es um Finanzen ging. A hatte damit so gut wie nichts zu tun.
Dann übergab man mir einen Ordner - ich hatte mindestens 5 eingereicht. Ich fragte, wo die restlichen Unterlagen seien. Die blonde Dame meinte, da sei nichts mehr gewesen. Ich sagte ihr, ich hätte noch mehr Ordner abgegeben. Einmal im LKA und dann mehrmals in der Staatsanwaltschaft. Sie wurde unsicher. Ja, dann hätte ich ein Schreiben beifügen sollen und sagen müssen, dass ich die Originale zurückerhalten möchte. Und sowieso gibt man ja keine Originale ab, sondern macht sich Kopien. Ich war außer mir. Wenn man Monate lang so etwas durchmacht, dann ist so ein Verhalten das Letzte, was man braucht. Die blonde Staatsanwältin erschien kurz. Sie meinte, sie müsse kurz in den Keller und grinste. Das erinnerte mich an ein Telefonat, welches ich mit einer Verwandten von mir führte bzw. mit ihrem Freund: Sie war gerade im Keller und ich sagte scherzhaft zu ihm, ob sie ihre Leichen da unten vergräbt. Diese Verwandte hatte mir auch gesagt, ich solle Kopien anfertigen. Hatte ich ja gemacht.

Einen zerrissenen Beleg und den Stick mit Daten wollte die Staatsanwaltschaft behalten. Die forderte ich dann später schriftlich ein. Hier erhielt ich einen Termin beim LKA - dort übergab mir der Beamte die Unterlagen. Ich schaute sie mir nicht wirklich an. Vertrauen ist etwas, das man sich erarbeiten muss.

An dem Tag, an dem ich in der Staatsanwaltschaft war, wollte ich auch andere Unterlagen abgeben. Es ging um arbeitsrechtliche Themen - Chef A und B hatten sich unter anderem dazu entschieden, Tätigkeiten auf dem Arbeitszeugnis wegzulassen. Vieles konnte ich dann im schriftlichen Hin- und Her erkämpfen. Auch wollte ich in Erfahrung bringen, wie es bezüglich des Mobbingvorwurfs aussieht und an welche Stelle ich mich in der Staatsanwaltschaft wenden müsse. Das könne ich gleich dort abgeben. Die Staatsanwältin schaut sich das durch. Die Unterlagen erhielt ich dann später ebenso zurück - ohne weiteren Kommentar. Die Sache sei erledigt, sagte man mir und ich könne nun mit den Unterlagen tun, was ich wolle. Eine Antwort habe ich bis heute nicht erhalten.

Dienstleister schreit am Telefon

Im meinem Job arbeitete ich eng mit einem Angestellten x eines Dienstleisters zusammen. Der Kollege y des Angestellten x war beratend tätig.

y rief mich an:

y: Frau ..., sagen Sie mal, wissen sie eigentlich, was da so auf xxx drauf steht?

x: Ja, die Zusatztexte...

y: Sagen Sie mal, was fällt Ihnen ein so einen Scheiß darauf zu schreiben... [mein Gedächtnis hat hier Grenzen; es ist bis zu diesem Zeitpunkt zwei Mal passiert, dass ich von y am Telefon angeschrien wurde]

Ich war baff. Entschuldigte mich zuerst und rechtfertigte mich dann. Nach dem Telefonat suchte ich eine Telefonnotiz, die ich damals angefertigt hatte, um sie y als Beweis zu schicken, dass der Text nicht von mir stammt, sondern von dem Dienstleister.

Eine Entschuldigung gab es nicht. Ich habe dann später mit Chef B darüber gesprochen. Er meinte, ich sei zu sensibel und das stimme gar nicht, dass y so ausgetickt ist.

Psychosomatische Beschwerden

Zu Beginn der Aufzeichnungen litt ich seit ca. zwei Jahren an schweren Verdauungsstörungen, obwohl ich regelmäßig Sport trieb und auf meine Ernährung achtete. Anfangs meinte meine damalige Hausärztin, es könne sich um Laktoseintoleranz handeln. Ich solle einfach die Milchprodukte weglassen, um herauszufinden, ob es sich bessert. Ich probierte es aus und es schien zu helfen.
Nach ein paar Wochen wurde es jedoch wieder schlimmer. Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Thema Laktoseintoleranz, kaufte laktosefreie Produkte, zuletzt sogar Tabletten. Alles half nichts. Ich begann, mich auf diverse Lebensmittel zu testen. Ließ mal hier den Cappuccino weg, dann mal Weizenbrötchen,... Ich trieb mehr Sport. Am Ende ernährte ich mich ziemlich einseitig. Aber die Beschwerden wurden schlimmer.

Ich bekam innerhalb der Praxisgemeinschaft eine neue Ärztin, die mich bereits zuvor behandelt hatte. Solche Arztwechsel war nichts neues, sondern üblich. Ich erklärte ihr die Beschwerden. Niedergeschlagenheit, Verdauungsstörungen, ... Ich sagte ihr, die Symptome kannte ich bereits aus meiner Jugend. Damals war es eine Schilddrüsenunterfunktion. Sie meinte, nun habe sie aber keinen... (Bock ließ sie weg), verschrieb mir Tabletten gegen Schilddrüsenunterfunktion. Das half eine Weile, dann wurden die Beschwerden wieder schlimmer.

Seit Beginn der Beschwerden ist mein Dickdarm zwei Mal stehen geblieben. Deshalb musste ich diverse Abführmittel nehmen... natürliche Produkte, physikalische und chemische Produkte und das über einen längeren Zeitraum. Das laugte aus. Eine Koloskopie ergab auch nichts. Meine Hausärztin verwies mich an einer weitere Ärztin. Sie zeigte mir den Namen und Adresse auf dem Bildschirm. Sie sei ein Guru auf ihrem Gebiet.

Zu diesem Zeitpunkt war mir zwar irgendwie schon bewusst, dass es auf Arbeit Probleme gab, aber ich dachte, das sei normal. Ähnlich wie die Aussage "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Nur dass ich keine Auszubildende war, sondern eine Angestellte seit mehreren Jahren.

Weitere Symptome waren: Schlaflosigkeit, Unruhe, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Niedergeschlagenheit und 2 Jahre zuvor gab es dann noch den Verdacht auf eine Krankheit im Autismusspektrum. Ich stumpfte zunehmend ab, verstand Witze nicht mehr, konnte nicht mehr richtig essen bzw. war sehr empfindlich, was zum Bsp. Wasser mit Kohlensäure angeht. Ich hatte Probleme bei der Verständigung mit Menschen. Mir wurde oft gesagt, ich sei komisch oder seltsam.

Jetzt im Nachhinein verstehe ich das alles auch - wenn man hauptsächlich mit malignen Narzissten zu tun hat, dann ist es normal, dass die einen als "komisch" bezeichnen oder würdest Du die Ereignisse, die ich bislang beschrieben habe, als "normal" bezeichnen?

Der "Freundeskreis", den ich aufgebaut hatte, existierte, seitdem ich in der Firma angefangen hatte.

(Davor lebte ich in einer anderen Stadt und bin wegen meines Ex-Freundes, den ich kennengelernt hatte, hierher gezogen. Und er war eifersüchtig. Als ich mit ihm zusammen war, traute ich mich nicht Leute anzusprechen, denn er meinte immer, die Leute würden mir ständig hinterherschauen etc. Als ich hierher zog, half er mir nicht. Er legte Wert darauf, dass ich alles das allein mache oder Entscheidungen über all die Dinge allein treffe, die eine große Veränderung in meinem Leben bedeuten würden. Im Gegenzug dazu sagte er mir aber nach ca. einer Woche, in der wir uns kannten, er würde mich am liebsten auf der Stelle heiraten wollen. Ich sei seine Traumfrau usw.
Ähnlich waren meine späteren "Freunde". Zwei Tage bevor ich den Job in der Firma antrat, um die es sich hier handelt, verschwand er auf unelegante Weise: Er flog in den Urlaub und ließ mich nichts ahnend zurück. Als ich vom Flughafen wieder in der Wohnung zurück war, fand ich einen Brief mit PC geschrieben - es gäbe nichts mehr zu bereden, ich solle verschwinden. Einmal traf ich ihn danach noch - in einem Einkaufszentrum. Er hatte sich bei mir entschuldigt. Ziemlich unaufrichtig. Was sollte ich von ihm erwarten, wenn er vorher schon sehr seltsame Verhaltensweisen gezeigt hat?)

Seitdem ich die Firma verlassen hatte, verschwanden einige Symptome allmählich: Ich habe keine Verdauungsstörungen mehr, ich könnte essen, was ich will, und auch keine Symptome aus dem Autismusspektrum. Vieles ist jedoch geblieben. Seitdem suche ich nach einem Arzt...

Anzeige

Ich hatte lang hin und her überlegt. x, ein ehemaliger Bekannter von mir, (Psychologe, resozialisiert Ex-Häftlinge und schwer vermittelbare Menschen) hatte mir immer wieder gesagt, ich solle bloß nicht zur Polizei gehen. Der Bruder würde mich töten...(?) Wer auch immer das sein sollte. Zu ihm werde ich später noch einmal etwas schreiben, denn zu dieser Zeit in etwa stellte ich fest, dass auch er nicht ganz "normal" ist. Er sagte einmal zu mir, Worte seien seine Waffe. Dabei gehörte dieser Satz zu den "normalsten", die er von sich gab. Manchmal hatte er ... so eine Art Schub und redete ziemlich wirr, was sich allerdings erklären lässt, wenn man sich mit dem Thema maligner Narzissmus und Psychopathie auseinandersetzt. Ich werde aber auch erklären, wie x Chef A, B und die Kollegen unterstützte. Er gehört nämlich zu den Bekannten, von denen ich mich trennen musste.

An dem Tag, an dem ich die Anzeige machte, war ich vormittags im Büro. Letztendlich entschloss ich mich dann doch dazu. In der PK versuchte ich die Sache so gut es geht zu schildern. Zum Einen ging es um die beruflichen Dinge, zum Anderen ging es um Mobbing. Zunächst sollte ich mit einem Polizisten sprechen in einer Box. Ich war aufgelöst. Wenn man das durchmacht, was ich mit den Chefs und den Kollegen erlebt hat... das war einfach nicht normal. Deshalb spreche ich auch in meinen Posts von Narzissten. Mein Problem ist - das, was meine Chefs bewunderten - mein gutes Gedächtnis. Zu diesem Zeitpunkt kam alles wieder hoch, die ganzen Erinnerungen. Er holte seine Kollegin. Ich versuchte erneut zu erzählen. Dann gingen wir in den Eingangsbereich. Die brünette Polizistin schrieb dort weiter. Als ich das Mobbing anzeigen wollte und den Namen eines Chefs nannte, stand die Polizistin auf. Sie müsse telefonieren. In der Zwischenzeit betrat eine ältere Frau das Revier. Sie hatte einen... Rollwagen. Eine weitere Frau, in Leggings mit einem ziemlich auffälligen Tiermuster drauf, kam herein. Sie hatte die Dame aufs Revier gebracht. Man hätte der älteren Dame das Portemonnaie aus dem Korb des Wagens gestohlen. Die nächste junge Frau kam mit ihrer Tochter. Sie gab ein Handy ab. Ein kleiner Junge hätte es im Park, der sich in der Nähe fand, verloren. Das kleine Mädchen trug ein weißes Kleid mit bunten "Ringen". Sie schaute mich eine Weile an.

Die Polizistin kam wieder. Sie sagte, Mobbing bräuchte ich nicht anzeigen. Sie ließ den Teil der Anzeige, bei dem es um diese Sache ging, weg; auch den Namen des Chefs. Sie sagte, Mobbing sei nicht strafbar. Dann drehte sie den Monitor zum Fenster. Ich solle noch einmal schauen, ob die Angaben stimmen. Das kam mir ebenso seltsam vor. Und ich solle die Klappe halten. Sie meinte, entweder solle ich ins Büro gehen oder mich krankschreiben lassen. Ich war baff. Eigentlich geht man ja zur Polizei, um Hilfe zu erhalten. Und ich war da bereits in einem ziemlich üblen Zustand. Was das Anfordern von Hilfe anging, die abgelehnt wurde, sollte das nicht das erste Mal bleiben.

an einem Urlaubstag ins Büro beordern

Heute stand ein Arzttermin an. Eine Voruntersuchung für eine OP zu Kontrollzwecken. Ich hatte für diesen Tag Urlaub genommen.

Chef B hatte mich am Vortag gefragt, was ich heute mache und ich sagte ihm, dass ich einen Arzttermin habe. Er sagte mir, ich solle nach der Untersuchung in die Firma zu kommen. Ich sagte ihm, das würde ich tun, insofern ich könne. Die Beschwerden waren zu diesem Zeitpunkt so stark, dass ich hoffte, etwas verschrieben zu bekommen. Er gab mir auch etwas mit.

Am frühen Nachmittag ging ich ins Büro, wie mit Chef B besprochen. Er sprach gerade mit Chef A über ein Event, an dem Letzterer teilnehmen wollte. Sie ignorierten mich. Dann sprachen sie über Interviews, drehten sich zu mir und gaben mir die Anweisung bei allen Anrufen nichts zusagen, eine Telefonnotiz anzufertigen und diese an Chef B weiterzuleiten. Er würde dann zurückrufen. Dann setzten sie sich, gingen wieder ihrer Tätigkeit nach. Sollte es das gewesen sein? Ich trug meinen OP-Termin in den Kalender ein. Sie ließen mich 1,5 Stunden warten. Danach bat mich Chef B ein Dokument, welches ich ihm am bereits zuvor per E-Mail zugeschickt hatte, auszudrucken. Dann durfte ich gehen.


Nachrichten - "Bastard"

Ich hatte mich in der Zeit geirrt bzw. sie falsch eingeschätzt und war früher an der verabredeten Stelle, an der ich auf Kollege Nr. 2 wartete. Ich hakte bei Kollege Nr. 1 per SMS nach. Dann, wenig später, war Kollege Nr. 2 vor Ort. Ich schrieb Kollege Nr. 1, dass ich mich in der Zeit vertan hatte; seine Antwort: "Bastard. Wir gehen jetzt zur Ziellinie. Beeil Dich."

Als ich ihn sah, knöpfte ich mir Kollege Nr. 1 vor. Ich fragte ihn, was das soll, dass er mich "Bastard" nennt. Er verstand nicht, dass ich mich aufrege. Es sei doch völlig normal.

Hier muss ich noch hinzufügen, dass ich von ihm so ein Verhalten bereits gewöhnt war. Die Sache ist nur, man konnte es ihm manchmal einfach nicht erklären, dass etwas nicht nett ist. Einmal zum Beispiel, damals hatten wir einen Dienstleister im Büro, machte er vor meinem Schreibtisch einen Hampelmann, um meine Aufmerksamkeit zu erlangen - während ich ein Telefonat mit einem Kunden hatte. Kollege Nr. 1 war das egal. Ich sollte auflegen und mich ihm zuwenden.

unterschwellige Botschaften via Bilder

Chef A schickte bzw. teilte mit mir privat zwei Mal seltsame Bilder... an meine private E-Mail-Adresse. Dabei handelte es sich um animierte Gifs. Eines davon fand ich sehr beleidigend und auch etwas... naja... Auf einem dieser Bilder waren Chef A, Chef B und Kollege Nr. 2 zu sehen. Ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte. In dem Moment, als ich das Bild sah, dachte ich nur - autsch. Die Art der Aufnahme des Bildes lässt auch darauf schließen, dass beide, also Chef B und Kollege Nr. 2, wissentlich bei der Erstellung beigetragen haben. Beim zweiten animierten Gif ist das, denke ich, ebenso der Fall. Auf diesem ist das ganze Team abgebildet und Dienstleister aus dem Ausland. Ein anderes Mal teilte er mit mir Fotos von einer Reise, die er gemacht hatte - allerdings wusste ich hier, dass er sie mir geschickt hatte, weil ich die Gegend toll fand.

Nachdem ich aus der Firma raus war, teilte ein Freund von Kollege Nr. 1, mit dem ich eigentlich nie etwas zu tun hatte, ebenso ein Bild auf einer sozialen Plattform. Es zeigte Kollege Nr. 1, Kollege Nr. 3 und noch drei weitere Personen. Zwei davon kannte ich nicht. Sie aßen Hamburger - riesige Hamburger. An der Stirnkante des Tisches war ein freier Platz mit einem kleinen Burger. Unter dem Bild stand "Männer unterscheiden sich von Jungs durch die Firma, bei der sie sind, und durch das Essen, was sie zu sich nehmen".

Mittwoch, 20. Mai 2015

4-Augen-Gespräch mit Chef B

Heute hatte ich ein Gespräch mit Chef B. Nach 2,5 Monaten Aufzeichnungen.

Zum Einen ging es um diverse Rechnungen. Hier sagte mir Chef B, ihm gefalle die Relation nicht. Mir ebenso nicht. Ich hatte mich informiert - bei einem Dienstleister, in Fachliteratur,.... Chef B sagte, das wäre alles abgesprochen und sie würden das seit Jahren so machen. Bei einer anderen Sache hatte ich den Dienstleister in die Recherche geschickt, da das Thema ziemlich kompliziert war. Mehrere Angestellte des Dienstleisters hätten gesagt, nein, weil... Chef B tätigt einen Anruf und plötzlich ja.Wenn ich als Arbeitnehmer das jedoch so mache wie Chef B es sagt, dann handele ich entgegen meines Wissens/ gegen Regeln, die für alle gelten. Es ging auch um weitere Angelegenheiten aus diesem Bereich...

Ich sprach auf das Thema Müll an; insbesondere auf das Ereignis, an dem Chef A bis zu Chef B lief, einen Karton mit der Rechnung zerriss und in den Papierkorb von Chef B warf. Daraufhin fragte Chef B mich: "Hast Du die Rechnung freiwillig aus dem Müll geholt oder hat Dir Chef A gesagt, Du sollst die Rechnung aus dem Müll zu holen?"

Desweiteren war mir in den vergangenen Wochen ein seltsames Verhalten von Chef A aufgefallen. Er redete manchmal sehr... seltsam. Wie ein Guru. Er hatte mir auch komische Fragen gestellt. Hatte Hassreden geführt. Das Wort Bastard fiel ab und an. Oder "death coyote" und andere Dinge. Ich versuchte, das Thema vorsichtig anzusprechen. Ich begann ihm zu erzählen, was an dem einen Morgen geschehen war, als die Kollegen hin und her liefen, weil Chef A nicht da war. Sie wirkten chaotisch, planlos. Abhängig. Für mich war das ein Schock, erwachsene Männer so zu sehen. Chef B zeigte keinerlei Mimik. Er sagte mir kurz und knapp, dass sei nicht meine Kompetenz.

Chef B sagte: Er entscheidet, ob eine Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Ich würde mir zum Beispiel zu viel in Bezug auf den Datenschutz erlauben (dabei ging es um die Einverständniserklärungen für die Bilder). Chef B sagte mir, das würde Konsequenzen nach sich ziehen. Er wird schauen, ob ich mich weiterhin so verhalte.  Chef B sei nicht bereit und hätte keine Zeit sich mit dieser Bürokratie herumzuschlagen. Er entscheidet. Außerdem würde ich meine Arbeit nicht richtig machen. Ich sei überfordert. Ich dachte nur bei mir, dass die einzige Überforderung, die ich aushalten muss, ist das Mobbing und das Bossing tagtäglich.

Und dann setzte Chef B seine Rede fort: Er behauptete, ich hätte Chef A mit dem Arbeitsgericht gedroht. (Er bezog sich dabei auf eine Diskussion über die Veröffentlichung von Fotos, bei der ich sagte, ich möchte mich zunächst bei der Arbeitsagentur "oder so" informieren.)

Er würde nun seinen Rechtsanwalt anrufen und dann würden wir weitersehen. Wir verließen den Raum. Er ging zurück ins Zimmer, scheinbar, um seinen Anwalt anzurufen.

Er kam wieder. Sein Anwalt hatte mir wohl in den angesprochenen Dingen zugestimmt. Das gab Chef B jedoch nicht zu.  Chef B sagte, er nehme die Rechnung zurück. Dabei nahm er den Leistungsnachweis, zerriss ihn und warf ihn in den Papierkorb. Chef sagte, jetzt würden wir sehen wie es weitergeht mit mir. Ab sofort gäbe es Punkte.

Bürgertelefon 2. Telefonat

Ich führte noch einmal ein zweites Telefonat. Beim ersten war ich neben der Spur.

x gab mir den Ratschlag, ich solle das Gespräch mit dem Chef suchen. X sagte außerdem, ich solle Chef A und Chef B darauf hinweisen, dass Mobbing strafrechtlich verfolgbar sei.

 x sagte, ich solle Chef B ausdrücklich sagen, dass ich nicht ausgelacht werden möchte. Ich erklärte ihr, dass ich das bereits getan habe. Seine Antwort darauf war, dass ich zu empfindsam bin. Er sagte, wir würden ja über jeden lachen. Ich versuchte Chef B zu erklären, was der Unterschied zwischen lustig sein und jemanden respektvoll zu behandeln ist. Verstand er nicht. Er beharrte darauf, ich sei zu empfindsam.

X sagte daraufhin, ich solle mir ernsthaft überlegen, ob es nicht besser für mich sei, die Konsequenzen daraus zu ziehen und die Firma zu verlassen. Darüber hatte ich bereits nachgedacht und mich auch schon beworben. Hier hatte mir mein psychopathischer Bekannter Y geholfen, aber dazu mehr später.

Möglichkeiten aus der Mobbingfalle herauszukommen

X nannte mir weitere Möglichkeiten: Mit dem Arzt die Situation besprechen. Eine Krankschreibung erwirken, so dass man aus dem Umfeld herauskommt. Das hatte ich auch gemacht. Er schrieb mich krank und sagte, danach geht das schon wieder. Man könne auch das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen lösen. Das müsste man allerdings mit der Agentur für Arbeit abstimmen. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Mediator. (Hier bestünde allerdings folgendes Problem: Wenn der Chef denkt, dass er im Recht ist, dann wird er keinen Mediator einstellen und ich konnte mir keinen leisten. Aber schön, dass es Mediatoren gibt.) Auch sollte ich gesundheitliche Beschwerden klären. Das machte ich zu diesem Zeitpunkt bereits, ohne zu wissen, dass die Symptome psychosomatisch waren.

Bürgertelefon 1. Telefonat

Daheim angekommen. Die Fotos hat Chef A tatsächlich selbst gepostet, allerdings nur auf einer Plattform.
Ich rief heute ich beim Bürgertelefon Arbeit und Soziales angerufen, um mich zumindest über Grundsätzliches zum Arbeitsrecht zu informieren. Hier ging es mir nicht nur um die Vorkommnisse bezüglich der Fotos, sondern es ging auch um Dinge auch einem anderen Bereich.
Die Person x musste mich am Telefon beruhigen. Durch die ganzen Vorkommnisse, das Mobbing seitens Chefs und Kollegen (die bislang hauptsächlich passiv geblieben sind), hatten mich bereits sehr ausgelaugt. x sagte, ich sei wie hin- und hergerissen, weil die Chefs versuchen würden mich zu verunsichern. Ich hätte richtig gehandelt und auf mein Bauchgefühl gehört. Ich solle mich an den Datenschutzbeauftragten wenden; dort würde das ernst genommen werden. Außerdem gab sie mir die Nummer für Whizzleblower. Anschließend gab sie mir noch ein paar Tipps mit auf den Weg.