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Donnerstag, 28. Mai 2015

Nach der Kündigung - Öffentliche Rechtsauskunft, Arzt

Am Tag nachdem ich die Kündigung erhalten hatte, ging ich zur Praxis meiner neuen Hausärztin. Mein Neurologe hatte sie mir empfohlen - interessanterweise hat der Name der Praxis etwas mit Gotteslästerung zu tun (während meiner Recherchen zu den Symbolen hatte ich einen Narzissten durch die Blume auf sein Verhalten hinweisen wollen... irgendwie hat er es nicht ganz verstanden. Vielleicht hatte er es als Gotteslästerung aufgefasst?)

In der Praxis saß ich eine ganze Weile. Die Ärztin war sehr neugierig. Sie schrieb mich krank. Anschließend war ich bei der Öffentlichen Rechtsauskunft. Auf dem Weg dahin musste ich an einer Kanzlei vorbei. Davor saßen Leute in einem Café. Sie begannen zu lachen. Vor dem Gebäude der rechtlichen Auskunft stand jemand, der mich an einen Bekannten erinnerte (der, der seiner Ex sehr weh getan hatte und meinte, ich sei nichts Besonderes und ein Borderliner).

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 2

Ich hatte den Eindruck, dass "Szenen", die der Ansicht der Chefs und Kollegen Probleme bereiteten, nachgestellt wurden. Allerdings waren die Regeln andere als die, die man für "normal" und fair halten könnte. Es kam mir vor als würde ich getestet werden.

Unter anderem gab es da einen Vorfall, bei dem Kollege Nr. 2 auf ein kleines Plakat zeigte und ich fragte, ob die darauf abgebildeten Personen die gleichen seien. Ich war mir nicht so sicher. Ein anderes Mal kamm mir Chef A in einer Pause (ich hatte gerade Überweisungen zur Bank gebracht) mit Jeans-Jacke entgegen - ich erkannte ihn nicht. Hin und wieder habe ich Schwierigkeiten, Leuze zu erkennen, selbst die, die ich täglich sehe. Ich orientiere mich daher häufig an Äußerlichkeiten.

Letzte 2 Monate auf Arbeit - 6-Augen-Gespräche und Kündigung - Teil 1

Durch den Vorfall mit dem Energieriegel war ich "angeschlagen". An die Tage danach erinnere ich mich wieder nur Bruchstückhaft, allerdings weiß ich, dass ich abends auf einer Veranstaltung gewesen bin, um den Kopf frei zu bekommen und dass mir ziemlich seltsam war. Ich war auch einmal in den Thermen - dort lernte ich einen ziemlich seltsamen Typen kennen. Mit einer weißen Uhr. Er versuchte mich ebenso zu überreden, erzählte mir etwas von "ich könnte genauso gut über einen Zebrastreifen gehen und überfahren werden" und daher sollte man das Leben genießen. Er argumentierte mit dem Universum - wir sind ja so klein usw. Er war fasziniert davon, wie jung ich aussehe. Er selbst sah auch ziemlich jung aus - ich hätte ihn um die 30 geschätzt, er sei aber 40, sagte er. Mich sprachen in dieser Zeit eine Menge seltsamer Leute an.

Ich ging zu Ärzten, nahm alle Befunde mit, die ich hatte, um herauszufinden, was mit mir nicht stimmt. Als ich denen die Blutwerte von dem Krankenhaus zeigte, sagten sie nichts dazu. Es nichts feststellbar.

Auf Arbeit: [In einem Gespräch mit Chef B, es ging unter anderem um Rechnungen, hatte ich das seltsame Verhalten von Chef A angedeutet. Es hieß sofort, es sei nicht meine Kompetenz, ich würde meine Arbeit nicht richtig machen usw. Er hatte mir auch mit Anwalt gedroht, nur dass der Anwalt wohl meine Ansichten teilte. Danach drohte er mir, nun würden wir ja sehen, wie es weiter geht. Es gäbe Punkte. Später sagte er, er hätte mit Chef A darüber gesprochen und künftig gäbe es Gespräche, in denen mein Verhalten abgewägt wird. Er würde sie alle 14 Tage planen.]

Ab diesem Zeitpunkt wurde das Verhalten mir gegenüber extremer. Es wurden z. B. frauenfeindliche Bemerkungen gemacht: Kollege Nr. 2 saß am Whiteboard. Chef B stand rechts neben ihm. Chef A saß hinter mir. Kollege Nr. 2 erzählte Chef B etwas. Ich hörte ihn sagen, dass jemand behauptet hätte, Frauen gehören in die Küche und wie sexistisch das sei. Chef A sagte daraufhinn "Und dafür gibt es auch einen guten Grund". Alle schwiegen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Zweites Treffen Lehrer - Teil 2

Was macht man nun, wenn man neben so einem liegt. Dass ein maligner Narzisst oder Psychopath mal eben in die Luft gehen kann wegen einer Kleinigkeit, hatte ich ja bereits an anderer Stelle erlebt. Dass man ihnen nicht trauen kann, sie nicht richtig einschätzen kann... hatte ich ebenfalls erlebt.
Außerdem fielen mir dann die Einträge auf einer Social Media-Plattform wieder ein... ich hatte anfangs ein komisches Gefühl gehabt, vor allem, als ich mir die Kommentare durchgelesen hatte. Da waren nicht nur gewaltverherrlichende Beiträge, sondern auch ziemlich seltsame, teils versaute dabei gewesen. Also blieb ich. Der Lehrer versuchte auch mich "zu überreden" und scheinbar auch meine "Kraft auszutesten". Ich versuchte, das in Grenzen zu halten... blieb stur, versuchte, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Ich sagte ihm, dass ich ihn verstehen könne. Legte meine Hand auf seinen Rücken. Diese Art und Weise des Umgangs mit so jemandem hatte ich vorher bei einem anderen gesehen. Explizites Lernen nennt man das wohl, habe ich dann gelesen. Irgendwann schlief er dann ein.

Montag, 25. Mai 2015

Ärzte - Teil 2

Nach ein paar Tagen wurde das Cyberstalking zu viel und auch der Kontakt des Psychologen war nervig. Er hatte immer gemeint, er bewundere, dass ich so eine positive Person sei. Ich bemerkte zunehmend, dass sein Mitgefühl gespielt war. Er tat sich ähnlich hervor wie Chef A. Von meinem Optimismus war fast nichts mehr übrig. Hinzu kamen die Anrufe des Aramäer. Und dann gab es noch den Vorfall mit dem Lehrer... Von meiner Familie konnte ich keine Hilfe erwarten.

Also steuerte ich in die nächste Klinik an, um Hilfe zu bekommen. Hier hatte ich anfangs gezögert, weil sie auch zu der Klinikgruppe gehörte, mit der ich sowieso schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Das erste Gespräch führte ich mit einer blonden Psychologin durch. Sie übergab mich dann an die nächste. Anfangs war die zweite Psychologin nett. Mit der Zeit bemerkte ich aber, dass sie sehr anhänglich, unsicher war und "Informationen" zu sammeln schien. Da kam fast nie eine Rückmeldung. Das war ca. 1 Monat nachdem ich aus der Firma raus war. Was ich auch seltsam fand, war, dass im Gang manchmal Brötchentüten auf einem Tisch lagen. Aber da saß niemand weit und breit. Diesen Tick hatte auch Chef A.

Ärzte - Teil 1

Der Vorfall mit den Energieriegeln war Anfang Monat 4 der Aufzeichnungen. Danach folgten noch weitere Mobbing-Vorfälle. Erst einmal zu dem, was passierte, nachdem ich mich krankschreiben lassen habe:

Nachdem ich mich durch den Hausarzt krankschreiben lassen habe, kam für mich nicht in Frage zu meinem Neurologen zu gehen. Er hatte die ganze Zeit über von den Problemen auf Arbeit gewusst, meinte jedoch immer, das ginge schon, er schreibe mich für den Tag krank und dann solle ich wieder arbeiten gehen. In den ersten Wochen meiner Krankschreibung hatte ich nachgesehen, wie oft ich bei ihm gewesen bin und das waren nicht wenige Male. Zuletzt bin ich nur noch zu ihm gegangen, weil ich einen "Nervenzusammenbruch" hatte oder das Mobbing nicht mehr aushielt.

Also ging ich zu einem gemeinnützigen Verein, der Opfer von Straftaten berät. Das erste Gespräch fand ich ganz ok. Doch dann hatte ich mit der Zeit allmählich das Gefühl, dass es gar nicht darum ging, mir zu helfen. Die Therapeutin versuchte herauszufinden, was mit mir nicht stimmte. Sie stellte ständig Fragen zu meiner Kindheit. Sie wollte gar nicht über die Vorfälle auf Arbeit reden. Bereits zweiten Gespräch kam sie mit Diagnosen wie z.B. ich sei zu sensibel (HS), ich hätte eine fixe Persönlichkeit. Am Ende einigten wir uns auf Autismus, da mein Neurologe bereits 2 Jahre zuvor diese Vermutung hatte. Sie gab mir eine Adresse von einer Klinik für eine Autismus-Therapie. (Gleiche Klinikgruppe wie bei "Eiweissschock") Ich müsse an mir arbeiten. Ganzheitlich denken. Diesen Ausdruck kannte ich bereits von anderer Stelle. Was mir unter anderem auffiel, war, dass dieser eingetragene Verein im Bereich TOA tätig war, Täter-Opfer-Ausgleich... Da frage ich mich, ob sie jeden Klienten dort so behandeln. Sie behandeln ja auch Opfer von Vergewaltigungen o.ä.

"Eiweissschock" - Teil 2



Ich fuhr mit dem Bus und der Bahn nach Hause. Ich fühlte mich immer noch seltsam. Erst diese Dinge in der Firma, dann das. Ich schaute mir das Blutbild an - der Bilirubinwert war zu hoch. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete. Der Maximalwert betrug lt. dem Dokument 1.2. Meiner lag bei 2.4.

Auf dem Bereicht stand, ich hätte mich ausschließlich von Energieriegeln ernährt... das stimmte nicht. Da stand auch, ich sei in der Klinik zusammengebrochen. Das war ebenfalls gelogen. Ich hatte denen gesagt, dass ich in der Firma zusammengebrochen bin. Weiterhin stand in dem Bereicht, ich hätte einen Termin bei Prof... vereinbaren wollen. Auch das ist gelogen. Diesen Termin hatte ich bereits.

[Meine damalige Hausärztin hatte mir deren Nummer gegeben. Sie sei ein Guru auf ihrem Gebiet und könne mir sicherlich helfen. Sie hatte mir die Nummer auf dem Bildschirm gezeigt und die der Sekretärin Frau S. auf einen Notizzettel geschrieben. Ich hatte dort angerufen und einen Termin gemacht.]

Außerdem stand da, ich sei grob neurologisch in Ordnung - falsch. Später sagte mir die Verwandte, ich sei panisch gewesen. Ich hätte extrem schnell geredet. Sie hätte mir beim Denken nicht folgen können, es sei aber auch nicht so gewesen, dass ich wirres Zeug geredet habe. Es sei alles logisch bzw. nachvollziehbar gewesen.

Auf dem Weg nach Hause überlegte ich, ob ich zur Polizei gehe. Und zu welchem PK? Als ich zu Hause war, hatte ich einen Nervenzusammenbruch - laienhaft ausgedrückt. Etwas später klingelte es an der Tür. JW... zwei Frauen. Ganz ungünstiger Zeitpunkt. Mir ging es richtig sch... Die eine Frau sagte, sie heiße Frau P.

[das erinnerte mich an den Bekannten, der meinte, er entscheide jeden Tag, ob etwas strafrechtlich belangt werde. Er hatte mir u.a. gestanden, dass er sich künftig verantwortungsvoller sein wird und sich auf diverse Webseiten herumtreibt]

Sie meinte, ihr Mann sei Arzt und fragte, ob er einen Blick auf den Bericht werfen könne. Nach dem, was ich in den Monaten zuvor erlebt hatte, ist es das Letzte, was ich wollte, dass mir ein wildfremder Arzt meinen Befund liest. Ich meine, jeder kann sich als Arzt ausgeben.

Dann begann sie etwas zu zitieren - irgendetwas mit einem Hund, der sich vor seine Kinder stellt. [ja, das kenne ich aus meiner Kindheit - wussten bis dahin jedoch auch nur wenige] Sie ging über zu der berühmten Aussage, das Meer würde sich teilen und alles böse verschlingen. Und genau hier war Schluss bei mir. Ich war panisch, hatte Chefs und Kollegen, die mich wie Dreck behandeln, komme aus einem Krankenhaus, das mich als grob neurologisch in Ordnung einstufte... und diese Frau zitiert mir eine Bibelstelle. Ich sagte ihr klipp und klar, dass das Quatsch ist. Später ging sie dann.

Die folgenden Tage ging es mir nur bedingt besser. Am nächsten Morgen schrieb mir Chef B um

06:52 Uhr morgens eine SMS, ob es mir gut ginge... das ist mir in den ganzen Jahren noch nie vorgekommen und machte die Sache nicht angenehmer. Auch der Aramäer meldete sich ein paar Mal.

"Eiweissschock" - Teil 1

Wie jeden Morgen kaufte ich vor der Arbeit Obst ein. Und auch für mich Energieriegel. Am Regal stand ein Mann in weißem Kittel. Neben ihm eine rote Box. Er etikettierte und sortierte gerade Riegel in das Regal ein. Die Sorte, die ich normalerweise aß (mit Trockenfrüchten wegen meiner psychosomat. Beschwerden), gab es nicht. Zur Wahl standen Riegel in rosa und in gelber Verpackung (mit Marzipan). Ich nahm von beiden je ein Stück.


Auf Arbeit angekommen. Chef B brachte Franzbrötchen mit, teilte sie und bot uns welche an. Er sagte "Das sind welche vom echten Bäcker". Ich erinnere mich auch daran, dass Kollege 3 an diesem Tag ein rosa Shirt trug, was ich ziemlich seltsam fand... aber hey, jeder hat einen eigenen Kleidungsstil.

Als ich meine Aufräum-Aktion beendet hatte, setzte ich mich an meinen Platz und aß die Riegel. Ich trank noch ein bisschen Wasser hinterher. Während ich meine E-Mails checkte wurde ich müde. Chef B bat mich, zum Kalender zu kommen. Urlaubsplanung. Ich stand auf, ging zu ihm. Ich dachte, vielleicht geht die Müdigkeit ja weg. Er sagte irgendetwas zu mir, allerdings bekam ich das nicht mehr mit. Ich rutschte zusammen - mit dem Rücken an der Wand entlang, an die ich mich glücklicherweise noch angelehnt hatte.

Chef B lachte und fragte, was los sei. Ich überlegte, ob da etwas in den Riegeln gewesen war. Mir ist nicht schwarz vor Augen geworden... also konnte es nicht daran liegen, dass ich zu wenig getrunken hatte. Zu viel Kaffee war auch nicht möglich, denn wenn ich mal eine Tasse zu viel getrunken hatte, begann ich meist zu schwitzen. Ich war plötzlich müde geworden.

Ich sagte ihm, dass in den Riegeln wohl etwas drin gewesen sein muss. Er lachte und meinte, ich hätte einen Eiweißschock. Das käme von den Energieriegeln. Er fragte mich, ob ich nach Hause wolle - ich konnte kaum die Augen offen halten und meinte, nein, ins Krankenhaus. 

Heute hatte ich einen Termin in einem Klinikum. Ich hatte meinem Bekannten, dem Psychologen, von dieser Klinik erzählt . Er meinte, sie wäre gut. Chef A hatte auch einmal gemeint, er fahre da jeden Tag vorbei. Er kenne die Klinik, meinte er, als ich ein paar Tage zuvor die Route mit den öffentlichen Verkehrsmitteln checkte.

Chef B meinte, er rufe ein Taxi. Mir fiel ein, dass ich kein Geld hatte. Chef B drückte mir einen 50,- €-Schein in die Hand. Ich bat den Taxifahrer mich in diese Klinik zu fahren.

Als ich im Taxi saß, machte ich mir weitere Gedanken... warum hat er gelacht? Eiweißschock? Warum ruft er ein Taxi?

[Hintergrund: Ich gehe davon aus, dass viele Menschen maligne Narzissten, Psychopathen oder Soziopathen aus Filmen kennen - Irre, die mit einer Axt durch die Gegend laufen, herumschreien, ... morden oder ähnliches. Dieses Bild ist überspitzt, finde ich. (Ohne behaupten zu wollen, dass es diese "Irren" nicht gibt.) Ich denke, man kann sagen, dass Psychopathen in erster Linie Menschen sind, die Psychospiele spielen.  Dabei greifen sie auch auf Kontakte zu. Wenn man über maligne Narzissten spricht, nennt man diese "Kontakte" auch "flying monkeys", also "fliegende Affen". In einem Kult wären das zum Beispiel die Anhänger eines Gurus.

Jetzt im Nachhinein würde ich das, was diese Menschen, machen, folgendermaßen beschreiben: Sie beobachten ihr Gegenüber. Sie suchen nach Schwachstellen; fragen das Gegenüber aus etc. Das kann im täglichen Miteinander, Small Talk etc. passieren. So ähnlich beschreiben es auch Autoren, die sich mit malignem Narzissmus oder Psychopathie beschäftigen.

An sich ist es ja normal, dass man sich für sein Gegenüber interessiert. Man möchte ein passendes Geburtstagsgeschenk finden oder dem Gegenüber eine Freude bereiten und da ist es von Vorteil, wenn man über die Vorlieben des Anderen Bescheid weiß. Maligne Narzissten und Psychopathen nutzen diese Informationen jedoch, um dem Gegenüber zu schaden.
Das kann man sich sicherlich schwer vorstellen. Und um das aufzuzeigen bzw. zu erklären, schreibe ich einige der Assoziationen, die ich an diesem Tag hatte, in eckige Klammern. Alle diese Dinge hatte ich Bekannten, Freunden, Kollegen gegenüber erwähnt. Und an diesem Tag gab es sehr viele "Zufälle".]

[Ein Onkel von mir ist in etwa meinem Alter gestorben. Ich hatte einmal Fotos von ihm gesehen - er war fit, nicht übergewichtig, aber hatte angeblich eine Art Arterienverkalkung und starb daran. In den älteren Generationen meiner Familie sagte man immer, er habe zu viele Eier gegessen. Hier sollte ich noch hinzufügen, dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, die teils stark von religiösen Aspekten geprägt war. Und zwar einer Religion, die häufig Unglücke, Krankheiten etc., die passieren, dem Teufel o.ä. anlastet. Ein Beispiel, wie Religion von Menschen "missbraucht" werden kann.]

Der Taxifahrer fuhr mich zu dem Krankenhaus, in dem ich heute einen Termin bei einer Ärztin um 12:30 Uhr hatte. Er brachte mich in das Klinikgebäude. Am Thresen der Notaufnahme konnte ich mich kaum auf den Beinen halten. Sie holten mir einen Rollstuhl. Ich setzte mich hinein und wurde in ein Zimmer gebracht. Es ging mir immer schlechter... ich fühlte mich wie betrunken und müde zugleich, nur dass da keine Übelkeit war. Ich zitterte, aber fror nicht. Sie legten mich in ein Bett.

In dem Raum war eine Frau. Klein, dunkler Hauttyp. Als sie sprach, erinnerte sie mich an jemanden, den ich ebenfalls in einer Online-Börse kennengelernt hatte.

[Auf der Online Dating-Plattform hatte ich einen Aramäer kennengelernt. Er war etwas seltsam. Sehr ruhiger Typ. Er hatte jedoch auch ziemlich seltsame Sachen erzählt. Die Stimme der Frau erinnerte mich an ihn. Er sagte zu mir z.B., dass er so viele Frauen haben könnte, die ihn heiraten würden, aber die wären alle nicht ehrlich, sondern falsch. Die Art wie er redete fand ich sehr monoton.]

Ein junger Arzt mit Brille kam ins Zimmer. Er erinnerte mich an einen Bekannten, von dem ich später Abstand nahm. Er redete mit ihr über eine Darmspiegelung, die bei ihr anstand. Er erzählte ihr auch etwas von Röntgenaufnahmen, die gemacht wurden.

[Die ganzen Sachen, die er während des Gesprächs auflistete, erinnerten mich an mich selbst.]

Als er ging, telefonierte die Patienten. Es ging ums Sachen packen... manches verstand ich nicht. Sie sprach nicht deutsch. Und ich schlief auch immer wieder ein. 

Ich erinnere mich daran, dass sie eine Kette trug. Der Anhänger war ein Dreieck, die Kette verlief durch die Spitze des Anhängers. Darauf abgebildet war ein Auge mit blauem Hintergrund. 

[Kürzlich hatte ich ein paar Dinge recherchiert. Grund hierfür war Chef A. Manchmal hatte er seltsame "Phasen", die ich nicht ganz zuordnen konnte. Er schien von Engeln fasziniert zu sein - nicht nur die von Gott, sondern auch Hells Angels. Er schaute sich Bilder dazu an, sagte manchmal "Mein Engel xy". Manchmal redete er von einem "tauben Kojoten". Wirklich sehr eigenartige Dinge. Er verhielt sich manchmal auch seltsam. Es kam auch oft die Zahl 666 vor. Anfangs hatte mich das nicht weiter interessiert - ich meine, jeder hat seine Hobbies, eine Vergangenheit oder ist irgendwie mal seltsam. Ich denke auch, dass ich mit den Jahren gelernt habe, einiges zu ignorieren... Was mich jedoch zu diesem Zeitpunkt störte, war sein Verhalten, dass zunehmend extremer wurde. Teilweise verhielt er sich wie ein Guru. Manchmal kamen schon ziemlich aggressive Aussagen, nicht nur fremdenfeindliche oder Kraftausdrücke, wie z.B. "Bastard", was wiederum Einfluss auf Kollegen hatte. 
Ich konnte/ kann mich auch noch daran erinnern, dass es im Vorstellungsgespräch um Religion ging. Sie legten Wert darauf, dass ich nicht gläubig bin. Er erwähnte auch, dass er in diversen "Clubs" gewesen sei. Dort ging es um Rituale, Meditation, Drogen. Für mich war das beim Vorstellungsgespräch kein Thema - war ja seine Vergangenheit, nicht meine... jetzt scheinbar nicht mehr. Er zog mich da mit rein. Sein Verhalten war häufig auch sehr widersprüchlich... mal erzählte eine Geschichte so, dann die selbe Geschichte wieder anders.
Bevor ich das bei Chef B ansprechen wollte - der von der Vergangenheit von Chef A wusste - wollte ich erst einmal schauen, was es mit dem Ganzen auf sich hat. Also welche Art von Clubs das waren, was diese ganzen "Symbolik", die er teils nutzte, bedeutete. Warum er über Inder, Pakistani etc. herzog. Am Ende ergaben sich für mich zwei Möglichkeiten: entweder dachte Chef A, er sei ein wiedergeborener Magier oder ein Fan von diesem Magier, der mit diesem Auge auch etwas zu tun hat. Jetzt kenne ich auch eine dritte Option; Chef A könnte aufgrund seines malignen Narzissmus in eine Art Rolle geschlüpft sein. Das würde das impulsive Verhalten, die Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen, das Obsessive etc. erklären. Am Ende finde ich aber, dass das keine Entschuldigung für sein Verhalten ist. Und auch nicht die Antwort, die mir Chef B gegeben hat, als ich das Thema vorsichtig zur Sprache bringen sollte: Es sei nicht meine Kompetenz. Und das Drohen mit dem Anwalt war auch nicht gerade nett.]


Die Patientin meinte zum Arzt, sie kenne ja den Ablauf. Sie schien aber unsicher zu sein. Mir ging es zwar richtig bescheiden, aber ... ich wollte sie beruhigen. Sie sagte, sie hätte das bereits 8 Mal gemacht. Ich überlegte - 8 Mal Darmspiegelung? Welche Krankenkasse macht das mit?

Ich redete mit ihr auch hin und wieder; sagte ihr, dass sie mich an jemanden erinnerte. Ich nannte ihr den Ort, aus dem der Aramäer stammt (zumindest sagte er das). Sie meinte, nein, das könne nicht sein, denn sie käme aus E. 

Eine brünette Ärztin kam herein. Sie klopfte meinen Rücken ab. [Kindheitserinnerungen kamen hoch... auch das wussten nur sehr wenige Leute.] Sie fragte mich etwas... Sie überprüfte meine Augen, checkte meine Fußgelenke.

Als nächstes kamen zwei junge Männer. Einer stellte sich links, einer rechts an mein Krankenbett. Derjenige, der links stand, hatte ein EKG-Gerät. Der rechts nahm mir Blut ab. Er "verschüttete" Blut und wies auch noch darauf hin.

[In diesem Moment erinnerte ich mich an den Termin zur Voruntersuchung bei dem Gastroenterologen - eine Auszubildende hatte mir Blut abgenommen. Ich erzählte ihr, dass ich mein eigenes Blut nicht sehen kann und dass es deshalb problematisch für mich ist. Später fand ich heraus, dass diese Auszubildende wohl mit meiner damaligen Hausärztin verwandt ist. Die Praxis wechselte ich übrigens.]

Der Mann, der das Blut verschüttete, trug ein Tattoo - eine grüne Schlange.

[Das erinnerte mich an einen "Club", über den ich ein paar Dinge in Erfahrung bringen wollte. Ich kannte auch bereits Leute aus diesem Verein, die ich kennengelernt hatte, seitdem ich in der Firma gearbeitet habe. Ich hatte ein Date mit ihm... er hat mich auf einer sehr merkwürdige Weise abserviert. Er meinte damals, er hätte mich sich anders vorgestellt. Ich sei nichts Besonderes. Und er hatte mir ein paar andere Dinge aus seinem Leben erzählt, die nicht so schön sind.]

Sie gaben mir eine Infusion. Als ich dann später auf Toilette wollte, durfte ich nicht allein gehen. Ich musste mich auf einen Stuhl setzen. Mir kam alles immer seltsamer vor und ich bekam Panik. Einer der Schwestern war ein junges Mädchen. Afrikanerin. Sie trug Mundschutz...

Als alle den Raum verlassen hatten, suchte ich mein Smartphone und rief eine Verwandte an. Ich erzählte ihr, ich sei im Krankenhaus. Erklärte ihr, was ich erlebt hatte, wies sie auf die Recherchen hin und nannte eine Website. Ich weiß noch, dass sie "ieh" schrie und fragte, was das sei. Sie sagte, sie ich sei verrückt. Sie habe jetzt keine Zeit, ich solle später anrufen. Dann legte sie auf. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ich erzähle ihr weinend, dass ich zusammengebrochen bin, im Krankenhaus liege und sie hat keine Zeit. Andererseits überraschte mich das Verhalten auch nicht. Das war ein Grund, warum ich meine Verwandtschaft hinter mich ließ. Ich rief sie noch einmal an und konnte sie überreden mir zu helfen.

Am Ende meinte sie, niemand könne mich im Krankenhaus festhalten. Wenn mir das alles seltsam vorkäme, solle ich einfach gehen. Und das tat ich dann auch. Als die Ärztin mit dem Arztbrief in einem offenen Umschlag kam, nahm ich ihn und ging. Ich hatte noch die Nadel von der Infusion im Arm. Es war mir egal.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Polizeilicher Ablauf

Ich hatte die Anzeige im PK aufgegeben. Die Polizistin hatte den Part "Mobbing" weggelassen, weil er - laut ihrer Aussage - nicht strafbar sei. Sie gab mir die Nummer des PK. Ich sollte mich in einigen Tagen melden, um zu erfahren, an welche Stelle die Sache weitergeleitet worden ist. Sie meinte auch, ich könne Beweismaterial bei ihr im Revier abgeben. Kleiner Logikfehler ihrerseits, aber naja...

Nach ein paar Tagen erfuhr ich, welche Abteilung des LKA sich um diese Angelegenheit kümmerte, zumindest, was den Finanzteil angeht. Dort hakte ich dann noch einmal wegen des Mobbings und der Aussage der Polizistin im PK nach. Der Beamte schaute mich ungläubig an. Da die Polizistin sich wohl 'geirrt' hatte, forderte ich ihn auf, das Mobbing nachzutragen. Da ich noch die ganzen Tagebuchaufzeichnungen hatte, fragte ich ihn, wo ich diese abgeben könne - er war ja für Wirtschaftsangelegenheiten der Ansprechpartner. Er meinte, ich könne das gleich bei ihm machen. Also brachte ich die ersten Aufzeichnungen zu ihm. Den Rest, wie von ihm vorgeschlagen, zur Staatsanwaltschaft.

Monate später erhielt ich dann eine Bearbeitungsnummer der Staatsanwaltschaft, ca. 11 Monate nachdem ich die Firma verlassen hatte, war ich dann direkt vor Ort bei der Staatsanwaltschaft, Abteilung Wirtschafts... Ich wollte nachfragen, wie der Stand der Dinge ist. Dort drückte man mir gleich ein Schreiben in die Hand. Der Fall bzgl. Wirschaftsstraftat gegen Chef A würde nicht nachverfolgt werden. Zu nichtig. Chef A? Chef B war mein Ansprechpartner, wenn es um Finanzen ging. A hatte damit so gut wie nichts zu tun.
Dann übergab man mir einen Ordner - ich hatte mindestens 5 eingereicht. Ich fragte, wo die restlichen Unterlagen seien. Die blonde Dame meinte, da sei nichts mehr gewesen. Ich sagte ihr, ich hätte noch mehr Ordner abgegeben. Einmal im LKA und dann mehrmals in der Staatsanwaltschaft. Sie wurde unsicher. Ja, dann hätte ich ein Schreiben beifügen sollen und sagen müssen, dass ich die Originale zurückerhalten möchte. Und sowieso gibt man ja keine Originale ab, sondern macht sich Kopien. Ich war außer mir. Wenn man Monate lang so etwas durchmacht, dann ist so ein Verhalten das Letzte, was man braucht. Die blonde Staatsanwältin erschien kurz. Sie meinte, sie müsse kurz in den Keller und grinste. Das erinnerte mich an ein Telefonat, welches ich mit einer Verwandten von mir führte bzw. mit ihrem Freund: Sie war gerade im Keller und ich sagte scherzhaft zu ihm, ob sie ihre Leichen da unten vergräbt. Diese Verwandte hatte mir auch gesagt, ich solle Kopien anfertigen. Hatte ich ja gemacht.

Einen zerrissenen Beleg und den Stick mit Daten wollte die Staatsanwaltschaft behalten. Die forderte ich dann später schriftlich ein. Hier erhielt ich einen Termin beim LKA - dort übergab mir der Beamte die Unterlagen. Ich schaute sie mir nicht wirklich an. Vertrauen ist etwas, das man sich erarbeiten muss.

An dem Tag, an dem ich in der Staatsanwaltschaft war, wollte ich auch andere Unterlagen abgeben. Es ging um arbeitsrechtliche Themen - Chef A und B hatten sich unter anderem dazu entschieden, Tätigkeiten auf dem Arbeitszeugnis wegzulassen. Vieles konnte ich dann im schriftlichen Hin- und Her erkämpfen. Auch wollte ich in Erfahrung bringen, wie es bezüglich des Mobbingvorwurfs aussieht und an welche Stelle ich mich in der Staatsanwaltschaft wenden müsse. Das könne ich gleich dort abgeben. Die Staatsanwältin schaut sich das durch. Die Unterlagen erhielt ich dann später ebenso zurück - ohne weiteren Kommentar. Die Sache sei erledigt, sagte man mir und ich könne nun mit den Unterlagen tun, was ich wolle. Eine Antwort habe ich bis heute nicht erhalten.

Anzeige

Ich hatte lang hin und her überlegt. x, ein ehemaliger Bekannter von mir, (Psychologe, resozialisiert Ex-Häftlinge und schwer vermittelbare Menschen) hatte mir immer wieder gesagt, ich solle bloß nicht zur Polizei gehen. Der Bruder würde mich töten...(?) Wer auch immer das sein sollte. Zu ihm werde ich später noch einmal etwas schreiben, denn zu dieser Zeit in etwa stellte ich fest, dass auch er nicht ganz "normal" ist. Er sagte einmal zu mir, Worte seien seine Waffe. Dabei gehörte dieser Satz zu den "normalsten", die er von sich gab. Manchmal hatte er ... so eine Art Schub und redete ziemlich wirr, was sich allerdings erklären lässt, wenn man sich mit dem Thema maligner Narzissmus und Psychopathie auseinandersetzt. Ich werde aber auch erklären, wie x Chef A, B und die Kollegen unterstützte. Er gehört nämlich zu den Bekannten, von denen ich mich trennen musste.

An dem Tag, an dem ich die Anzeige machte, war ich vormittags im Büro. Letztendlich entschloss ich mich dann doch dazu. In der PK versuchte ich die Sache so gut es geht zu schildern. Zum Einen ging es um die beruflichen Dinge, zum Anderen ging es um Mobbing. Zunächst sollte ich mit einem Polizisten sprechen in einer Box. Ich war aufgelöst. Wenn man das durchmacht, was ich mit den Chefs und den Kollegen erlebt hat... das war einfach nicht normal. Deshalb spreche ich auch in meinen Posts von Narzissten. Mein Problem ist - das, was meine Chefs bewunderten - mein gutes Gedächtnis. Zu diesem Zeitpunkt kam alles wieder hoch, die ganzen Erinnerungen. Er holte seine Kollegin. Ich versuchte erneut zu erzählen. Dann gingen wir in den Eingangsbereich. Die brünette Polizistin schrieb dort weiter. Als ich das Mobbing anzeigen wollte und den Namen eines Chefs nannte, stand die Polizistin auf. Sie müsse telefonieren. In der Zwischenzeit betrat eine ältere Frau das Revier. Sie hatte einen... Rollwagen. Eine weitere Frau, in Leggings mit einem ziemlich auffälligen Tiermuster drauf, kam herein. Sie hatte die Dame aufs Revier gebracht. Man hätte der älteren Dame das Portemonnaie aus dem Korb des Wagens gestohlen. Die nächste junge Frau kam mit ihrer Tochter. Sie gab ein Handy ab. Ein kleiner Junge hätte es im Park, der sich in der Nähe fand, verloren. Das kleine Mädchen trug ein weißes Kleid mit bunten "Ringen". Sie schaute mich eine Weile an.

Die Polizistin kam wieder. Sie sagte, Mobbing bräuchte ich nicht anzeigen. Sie ließ den Teil der Anzeige, bei dem es um diese Sache ging, weg; auch den Namen des Chefs. Sie sagte, Mobbing sei nicht strafbar. Dann drehte sie den Monitor zum Fenster. Ich solle noch einmal schauen, ob die Angaben stimmen. Das kam mir ebenso seltsam vor. Und ich solle die Klappe halten. Sie meinte, entweder solle ich ins Büro gehen oder mich krankschreiben lassen. Ich war baff. Eigentlich geht man ja zur Polizei, um Hilfe zu erhalten. Und ich war da bereits in einem ziemlich üblen Zustand. Was das Anfordern von Hilfe anging, die abgelehnt wurde, sollte das nicht das erste Mal bleiben.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Bürgertelefon 2. Telefonat

Ich führte noch einmal ein zweites Telefonat. Beim ersten war ich neben der Spur.

x gab mir den Ratschlag, ich solle das Gespräch mit dem Chef suchen. X sagte außerdem, ich solle Chef A und Chef B darauf hinweisen, dass Mobbing strafrechtlich verfolgbar sei.

 x sagte, ich solle Chef B ausdrücklich sagen, dass ich nicht ausgelacht werden möchte. Ich erklärte ihr, dass ich das bereits getan habe. Seine Antwort darauf war, dass ich zu empfindsam bin. Er sagte, wir würden ja über jeden lachen. Ich versuchte Chef B zu erklären, was der Unterschied zwischen lustig sein und jemanden respektvoll zu behandeln ist. Verstand er nicht. Er beharrte darauf, ich sei zu empfindsam.

X sagte daraufhin, ich solle mir ernsthaft überlegen, ob es nicht besser für mich sei, die Konsequenzen daraus zu ziehen und die Firma zu verlassen. Darüber hatte ich bereits nachgedacht und mich auch schon beworben. Hier hatte mir mein psychopathischer Bekannter Y geholfen, aber dazu mehr später.

Möglichkeiten aus der Mobbingfalle herauszukommen

X nannte mir weitere Möglichkeiten: Mit dem Arzt die Situation besprechen. Eine Krankschreibung erwirken, so dass man aus dem Umfeld herauskommt. Das hatte ich auch gemacht. Er schrieb mich krank und sagte, danach geht das schon wieder. Man könne auch das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen lösen. Das müsste man allerdings mit der Agentur für Arbeit abstimmen. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Mediator. (Hier bestünde allerdings folgendes Problem: Wenn der Chef denkt, dass er im Recht ist, dann wird er keinen Mediator einstellen und ich konnte mir keinen leisten. Aber schön, dass es Mediatoren gibt.) Auch sollte ich gesundheitliche Beschwerden klären. Das machte ich zu diesem Zeitpunkt bereits, ohne zu wissen, dass die Symptome psychosomatisch waren.

Bürgertelefon 1. Telefonat

Daheim angekommen. Die Fotos hat Chef A tatsächlich selbst gepostet, allerdings nur auf einer Plattform.
Ich rief heute ich beim Bürgertelefon Arbeit und Soziales angerufen, um mich zumindest über Grundsätzliches zum Arbeitsrecht zu informieren. Hier ging es mir nicht nur um die Vorkommnisse bezüglich der Fotos, sondern es ging auch um Dinge auch einem anderen Bereich.
Die Person x musste mich am Telefon beruhigen. Durch die ganzen Vorkommnisse, das Mobbing seitens Chefs und Kollegen (die bislang hauptsächlich passiv geblieben sind), hatten mich bereits sehr ausgelaugt. x sagte, ich sei wie hin- und hergerissen, weil die Chefs versuchen würden mich zu verunsichern. Ich hätte richtig gehandelt und auf mein Bauchgefühl gehört. Ich solle mich an den Datenschutzbeauftragten wenden; dort würde das ernst genommen werden. Außerdem gab sie mir die Nummer für Whizzleblower. Anschließend gab sie mir noch ein paar Tipps mit auf den Weg.