Im meinem Job arbeitete ich eng mit einem Angestellten x eines Dienstleisters zusammen. Der Kollege y des Angestellten x war beratend tätig.
y rief mich an:
y: Frau ..., sagen Sie mal, wissen sie eigentlich, was da so auf xxx drauf steht?
x: Ja, die Zusatztexte...
y: Sagen Sie mal, was fällt Ihnen ein so einen Scheiß darauf zu schreiben... [mein Gedächtnis hat hier Grenzen; es ist bis zu diesem Zeitpunkt zwei Mal passiert, dass ich von y am Telefon angeschrien wurde]
Ich war baff. Entschuldigte mich zuerst und rechtfertigte mich dann. Nach dem Telefonat suchte ich eine Telefonnotiz, die ich damals angefertigt hatte, um sie y als Beweis zu schicken, dass der Text nicht von mir stammt, sondern von dem Dienstleister.
Eine Entschuldigung gab es nicht. Ich habe dann später mit Chef B darüber gesprochen. Er meinte, ich sei zu sensibel und das stimme gar nicht, dass y so ausgetickt ist.
Meine Erfahrungen mit Mobbing, Bossing, Stalking und narzisstischen Persönlichkeiten
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Donnerstag, 21. Mai 2015
Mittwoch, 20. Mai 2015
Mobbing nach dem 4-Augen-Gespräch
Nach dem 4-Augen-Gespräch. Im Büro waren Chef B, Kollege Nr. 1 und ich.
Chef B und Kollege Nr. 1 führten ein "Ferngespräch"; ich saß zwischen ihren Schreibtischen. In dem Gespräch mit Kollege Nr. 1 betonte Chef B immer wieder, dass Kollege Nr. 1 nicht zu viel arbeiten solle. Der Kunde bezahle nur bestimmte Stunden. Er könne auch an den Dingen arbeiten, die er machen wolle. Oder die Zeit als Freizeit nehmen.
Chef B rechnete aus, wie viele Stunden Freizeit Kollege Nr. 1 haben würde. Er sagte zu Kollege Nr. 1, seine Arbeitszeit würde laut dem neuen Plan des Kunden 14 Stunden pro Wochen betragen. Kollege Nr. 1 könne tun, was er wolle. Ich wurde die ganze Zeit über von beiden ignoriert.
Am späten Nachmittag: Ich bekam eine Aufgabe. Es ging um Rechnungen. Hier wies ich Chef B darauf hin, dass mir der Dienstleister gesagt hat, das die Berechnungen hier sehr genau vorgenommen werden müssen. Chef A schickte mir die Nachweise und ging in Urlaub. Ich erledigte noch eine andere Aufgabe.
Später merkte ich, dass es ein falsches Dateiformat war. Ich ließ mir die Daten noch einmal von Kollege Nr. 1 zuschicken. Chef B dauerten meine Berechnungen zu lange. Ich sagte ihm nochmals, dass der Dienstleister es am Telefon mehrmals betont habe, dass die Berechnungen genau sein müssen. Chef B war das egal. Er sagte, ich solle es 50/50 machen. Anschließend schrieb ich eine Nachricht an den Dienstleister, in der ich die Anweisung weiterleitete.
Chef B und Kollege Nr. 1 führten ein "Ferngespräch"; ich saß zwischen ihren Schreibtischen. In dem Gespräch mit Kollege Nr. 1 betonte Chef B immer wieder, dass Kollege Nr. 1 nicht zu viel arbeiten solle. Der Kunde bezahle nur bestimmte Stunden. Er könne auch an den Dingen arbeiten, die er machen wolle. Oder die Zeit als Freizeit nehmen.
Chef B rechnete aus, wie viele Stunden Freizeit Kollege Nr. 1 haben würde. Er sagte zu Kollege Nr. 1, seine Arbeitszeit würde laut dem neuen Plan des Kunden 14 Stunden pro Wochen betragen. Kollege Nr. 1 könne tun, was er wolle. Ich wurde die ganze Zeit über von beiden ignoriert.
Am späten Nachmittag: Ich bekam eine Aufgabe. Es ging um Rechnungen. Hier wies ich Chef B darauf hin, dass mir der Dienstleister gesagt hat, das die Berechnungen hier sehr genau vorgenommen werden müssen. Chef A schickte mir die Nachweise und ging in Urlaub. Ich erledigte noch eine andere Aufgabe.
Später merkte ich, dass es ein falsches Dateiformat war. Ich ließ mir die Daten noch einmal von Kollege Nr. 1 zuschicken. Chef B dauerten meine Berechnungen zu lange. Ich sagte ihm nochmals, dass der Dienstleister es am Telefon mehrmals betont habe, dass die Berechnungen genau sein müssen. Chef B war das egal. Er sagte, ich solle es 50/50 machen. Anschließend schrieb ich eine Nachricht an den Dienstleister, in der ich die Anweisung weiterleitete.
4-Augen-Gespräch mit Chef B
Heute hatte ich ein Gespräch mit Chef B. Nach 2,5 Monaten Aufzeichnungen.
Zum Einen ging es um diverse Rechnungen. Hier sagte mir Chef B, ihm gefalle die Relation nicht. Mir ebenso nicht. Ich hatte mich informiert - bei einem Dienstleister, in Fachliteratur,.... Chef B sagte, das wäre alles abgesprochen und sie würden das seit Jahren so machen. Bei einer anderen Sache hatte ich den Dienstleister in die Recherche geschickt, da das Thema ziemlich kompliziert war. Mehrere Angestellte des Dienstleisters hätten gesagt, nein, weil... Chef B tätigt einen Anruf und plötzlich ja.Wenn ich als Arbeitnehmer das jedoch so mache wie Chef B es sagt, dann handele ich entgegen meines Wissens/ gegen Regeln, die für alle gelten. Es ging auch um weitere Angelegenheiten aus diesem Bereich...
Ich sprach auf das Thema Müll an; insbesondere auf das Ereignis, an dem Chef A bis zu Chef B lief, einen Karton mit der Rechnung zerriss und in den Papierkorb von Chef B warf. Daraufhin fragte Chef B mich: "Hast Du die Rechnung freiwillig aus dem Müll geholt oder hat Dir Chef A gesagt, Du sollst die Rechnung aus dem Müll zu holen?"
Desweiteren war mir in den vergangenen Wochen ein seltsames Verhalten von Chef A aufgefallen. Er redete manchmal sehr... seltsam. Wie ein Guru. Er hatte mir auch komische Fragen gestellt. Hatte Hassreden geführt. Das Wort Bastard fiel ab und an. Oder "death coyote" und andere Dinge. Ich versuchte, das Thema vorsichtig anzusprechen. Ich begann ihm zu erzählen, was an dem einen Morgen geschehen war, als die Kollegen hin und her liefen, weil Chef A nicht da war. Sie wirkten chaotisch, planlos. Abhängig. Für mich war das ein Schock, erwachsene Männer so zu sehen. Chef B zeigte keinerlei Mimik. Er sagte mir kurz und knapp, dass sei nicht meine Kompetenz.
Chef B sagte: Er entscheidet, ob eine Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Ich würde mir zum Beispiel zu viel in Bezug auf den Datenschutz erlauben (dabei ging es um die Einverständniserklärungen für die Bilder). Chef B sagte mir, das würde Konsequenzen nach sich ziehen. Er wird schauen, ob ich mich weiterhin so verhalte. Chef B sei nicht bereit und hätte keine Zeit sich mit dieser Bürokratie herumzuschlagen. Er entscheidet. Außerdem würde ich meine Arbeit nicht richtig machen. Ich sei überfordert. Ich dachte nur bei mir, dass die einzige Überforderung, die ich aushalten muss, ist das Mobbing und das Bossing tagtäglich.
Und dann setzte Chef B seine Rede fort: Er behauptete, ich hätte Chef A mit dem Arbeitsgericht gedroht. (Er bezog sich dabei auf eine Diskussion über die Veröffentlichung von Fotos, bei der ich sagte, ich möchte mich zunächst bei der Arbeitsagentur "oder so" informieren.)
Er würde nun seinen Rechtsanwalt anrufen und dann würden wir weitersehen. Wir verließen den Raum. Er ging zurück ins Zimmer, scheinbar, um seinen Anwalt anzurufen.
Er kam wieder. Sein Anwalt hatte mir wohl in den angesprochenen Dingen zugestimmt. Das gab Chef B jedoch nicht zu. Chef B sagte, er nehme die Rechnung zurück. Dabei nahm er den Leistungsnachweis, zerriss ihn und warf ihn in den Papierkorb. Chef sagte, jetzt würden wir sehen wie es weitergeht mit mir. Ab sofort gäbe es Punkte.
Zum Einen ging es um diverse Rechnungen. Hier sagte mir Chef B, ihm gefalle die Relation nicht. Mir ebenso nicht. Ich hatte mich informiert - bei einem Dienstleister, in Fachliteratur,.... Chef B sagte, das wäre alles abgesprochen und sie würden das seit Jahren so machen. Bei einer anderen Sache hatte ich den Dienstleister in die Recherche geschickt, da das Thema ziemlich kompliziert war. Mehrere Angestellte des Dienstleisters hätten gesagt, nein, weil... Chef B tätigt einen Anruf und plötzlich ja.Wenn ich als Arbeitnehmer das jedoch so mache wie Chef B es sagt, dann handele ich entgegen meines Wissens/ gegen Regeln, die für alle gelten. Es ging auch um weitere Angelegenheiten aus diesem Bereich...
Ich sprach auf das Thema Müll an; insbesondere auf das Ereignis, an dem Chef A bis zu Chef B lief, einen Karton mit der Rechnung zerriss und in den Papierkorb von Chef B warf. Daraufhin fragte Chef B mich: "Hast Du die Rechnung freiwillig aus dem Müll geholt oder hat Dir Chef A gesagt, Du sollst die Rechnung aus dem Müll zu holen?"
Desweiteren war mir in den vergangenen Wochen ein seltsames Verhalten von Chef A aufgefallen. Er redete manchmal sehr... seltsam. Wie ein Guru. Er hatte mir auch komische Fragen gestellt. Hatte Hassreden geführt. Das Wort Bastard fiel ab und an. Oder "death coyote" und andere Dinge. Ich versuchte, das Thema vorsichtig anzusprechen. Ich begann ihm zu erzählen, was an dem einen Morgen geschehen war, als die Kollegen hin und her liefen, weil Chef A nicht da war. Sie wirkten chaotisch, planlos. Abhängig. Für mich war das ein Schock, erwachsene Männer so zu sehen. Chef B zeigte keinerlei Mimik. Er sagte mir kurz und knapp, dass sei nicht meine Kompetenz.
Chef B sagte: Er entscheidet, ob eine Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Ich würde mir zum Beispiel zu viel in Bezug auf den Datenschutz erlauben (dabei ging es um die Einverständniserklärungen für die Bilder). Chef B sagte mir, das würde Konsequenzen nach sich ziehen. Er wird schauen, ob ich mich weiterhin so verhalte. Chef B sei nicht bereit und hätte keine Zeit sich mit dieser Bürokratie herumzuschlagen. Er entscheidet. Außerdem würde ich meine Arbeit nicht richtig machen. Ich sei überfordert. Ich dachte nur bei mir, dass die einzige Überforderung, die ich aushalten muss, ist das Mobbing und das Bossing tagtäglich.
Und dann setzte Chef B seine Rede fort: Er behauptete, ich hätte Chef A mit dem Arbeitsgericht gedroht. (Er bezog sich dabei auf eine Diskussion über die Veröffentlichung von Fotos, bei der ich sagte, ich möchte mich zunächst bei der Arbeitsagentur "oder so" informieren.)
Er würde nun seinen Rechtsanwalt anrufen und dann würden wir weitersehen. Wir verließen den Raum. Er ging zurück ins Zimmer, scheinbar, um seinen Anwalt anzurufen.
Er kam wieder. Sein Anwalt hatte mir wohl in den angesprochenen Dingen zugestimmt. Das gab Chef B jedoch nicht zu. Chef B sagte, er nehme die Rechnung zurück. Dabei nahm er den Leistungsnachweis, zerriss ihn und warf ihn in den Papierkorb. Chef sagte, jetzt würden wir sehen wie es weitergeht mit mir. Ab sofort gäbe es Punkte.
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Montag, 18. Mai 2015
Kleinscheiß
Kurz nach 8 Uhr, ich hatte meine morgendliche Aufräum-Aktion beendet, las ich die E-Mail von Chef A. Er trug mir auf ein Foto von den gestrigen Aufnahmen zu veröffentlichen.
Gegen 9 kam dann Chef A ins Büro. "Guten Morgen, hat Dir Kollege Nr. 1 schon die Fotos geschickt?" Kollege Nr. 1 war bereits anwesend.
Ich wies ihn noch einmal auf das notwendige Einverständnis und deren Persönlichkeitsrechte hin. Ich bot ihm an, dass ich bei den beiden nachhakte und fragte "Haben wir Kontaktdaten von denen, z.B. E-Mail-Adresse, wegen einer Einverständniserklärung?"
Chef A antwortete mir daraufhin, ich solle mich nicht über jeden Kleinscheiß aufregen. Es interessiere nicht. Wenn es für die Firma ist, müsse es gemacht werden. Er hafte dafür.
Ich war gegen die Veröffentlichung ohne den beiden Bescheid zu geben. Es widersprach meinem Gewissen. Chef A wiederholte, das interessiere ihn nicht. Das sei Kleinscheiß, Chef A sagte zu mir: "U*, ich möchte nicht ständig über so ein Kleinscheiß diskutieren! Wir posten das mit oder ohne Erklärung!" Er hätte die beiden gestern gefragt und sie hätten ihm gesagt, es sei ok. Ich glaubte ihm nicht, denn ich hatte bereits zuvor oft die Erfahrung gemacht, dass er etwas behauptete, was letztendlich nicht der Wahrheit entsprach. Die Accounts, mit denen die Posts veröffentlicht wurden, waren meiner E-Mail-Adresse zugeordnet. Ich sagte ihm, ich möchte mich in diesem Fall zunächst beim Arbeitsamt "oder so" informieren und das ich das zunächst nicht posten möchte. ("Oder so", weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wo ich mich zu diesem spezifischen Thema aus dem Arbeitsrecht informieren kann. Einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten.)
Chef A antwortete mir daraufhin: "Ok, dann poste ich das und falls etwas sein sollte, dann gehe ich ins Gefängnis."
* Name geändert
Maligne Narzissten und Psychopathen fordern bedingungslosen Gehorsam; in Beziehungen bedingungslose Liebe. Ich denke, dass sie diese Forderung stellen, weil sie zum Einen die Kontrolle über alles und jeden behalten wollen und zum Anderen, weil das Bild, dass sie nach außen hin präsentieren, nicht ihrem Inneren entspricht. Sie setzen eine "Maske" auf, z.B. Imponiergehabe und Anschreien, um ihre eigene Unsicherheit zu verstecken. Sie benötigen also jemanden, der ihnen die Maske nicht herunterreißt, eine Person, die sich ihnen voll und ganz unterordnet. Wenn sie ganz oben auf dem Treppchen stehen, kann niemand ihre Autorität untergraben.
Aber Vorsicht: Es gibt auch solche, die sich unterordnen. Und hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass man diese allzu leicht mit einem Opfer eines Narzissten verwechseln kann. Wenn sie merken, dass sie gegenüber einem Narzissten oder gegenüber einer höheren Macht, wie z.B. Gott, machtlos sind, dann ordnen sie sich unter. Sie versuchen sich im Glanz des "mächtigeren" Narzissten zu sonnen. Das sind zum Beispiel Leute, die sich gern mit Stars ablichten lassen, um die Fotos dann stolz zu präsentieren. Am Ende ist das jedoch auch eine Form der Prahlerei. In jedem Fall versuchen sie ihre Einzigartigkeit hervorzuheben. Ich denke, das kommt daher, dass sie von sich selbst ein schlechtes Bild haben. Sie scheinen permanent beweisen zu müssen, dass sie etwas wert sind.
Bei dem obig beschriebenen Vorfall ignorierte Chef A die Rechte fremder Personen. Er setzte sich eine Stufe höher, sogar über das Recht derer. Er nimmt hier schon beinahe eine übernatürliche Stellung ein. Auf der Seite umgang-mit-narzissten.de habe ich eine sehr gute Umschreibung hierfür gefunden: "[...] Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe ohne jegliches Verantwortungsgefühl und Gewissen sich selbst und anderen gegenüber [...]" [1]
Ebenso auffällig ist, wie ich finde, die Art seiner "Argumentation"; er nutzt Worst-case-Szenarios: Wenn sich da jemand beschweren sollte, dann würde er dafür natürlich in den Knast gehen. Er hafte schließlich dafür.
Quellen:
[1] http://umgang-mit-narzissten.de/maligner-narzissmus/ , Merkmale maligner Narzissmus, 18.05.2015
Gegen 9 kam dann Chef A ins Büro. "Guten Morgen, hat Dir Kollege Nr. 1 schon die Fotos geschickt?" Kollege Nr. 1 war bereits anwesend.
Ich wies ihn noch einmal auf das notwendige Einverständnis und deren Persönlichkeitsrechte hin. Ich bot ihm an, dass ich bei den beiden nachhakte und fragte "Haben wir Kontaktdaten von denen, z.B. E-Mail-Adresse, wegen einer Einverständniserklärung?"
Chef A antwortete mir daraufhin, ich solle mich nicht über jeden Kleinscheiß aufregen. Es interessiere nicht. Wenn es für die Firma ist, müsse es gemacht werden. Er hafte dafür.
Ich war gegen die Veröffentlichung ohne den beiden Bescheid zu geben. Es widersprach meinem Gewissen. Chef A wiederholte, das interessiere ihn nicht. Das sei Kleinscheiß, Chef A sagte zu mir: "U*, ich möchte nicht ständig über so ein Kleinscheiß diskutieren! Wir posten das mit oder ohne Erklärung!" Er hätte die beiden gestern gefragt und sie hätten ihm gesagt, es sei ok. Ich glaubte ihm nicht, denn ich hatte bereits zuvor oft die Erfahrung gemacht, dass er etwas behauptete, was letztendlich nicht der Wahrheit entsprach. Die Accounts, mit denen die Posts veröffentlicht wurden, waren meiner E-Mail-Adresse zugeordnet. Ich sagte ihm, ich möchte mich in diesem Fall zunächst beim Arbeitsamt "oder so" informieren und das ich das zunächst nicht posten möchte. ("Oder so", weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wo ich mich zu diesem spezifischen Thema aus dem Arbeitsrecht informieren kann. Einen Anwalt konnte ich mir nicht leisten.)
Chef A antwortete mir daraufhin: "Ok, dann poste ich das und falls etwas sein sollte, dann gehe ich ins Gefängnis."
* Name geändert
Maligne Narzissten und Psychopathen fordern bedingungslosen Gehorsam; in Beziehungen bedingungslose Liebe. Ich denke, dass sie diese Forderung stellen, weil sie zum Einen die Kontrolle über alles und jeden behalten wollen und zum Anderen, weil das Bild, dass sie nach außen hin präsentieren, nicht ihrem Inneren entspricht. Sie setzen eine "Maske" auf, z.B. Imponiergehabe und Anschreien, um ihre eigene Unsicherheit zu verstecken. Sie benötigen also jemanden, der ihnen die Maske nicht herunterreißt, eine Person, die sich ihnen voll und ganz unterordnet. Wenn sie ganz oben auf dem Treppchen stehen, kann niemand ihre Autorität untergraben.
Aber Vorsicht: Es gibt auch solche, die sich unterordnen. Und hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass man diese allzu leicht mit einem Opfer eines Narzissten verwechseln kann. Wenn sie merken, dass sie gegenüber einem Narzissten oder gegenüber einer höheren Macht, wie z.B. Gott, machtlos sind, dann ordnen sie sich unter. Sie versuchen sich im Glanz des "mächtigeren" Narzissten zu sonnen. Das sind zum Beispiel Leute, die sich gern mit Stars ablichten lassen, um die Fotos dann stolz zu präsentieren. Am Ende ist das jedoch auch eine Form der Prahlerei. In jedem Fall versuchen sie ihre Einzigartigkeit hervorzuheben. Ich denke, das kommt daher, dass sie von sich selbst ein schlechtes Bild haben. Sie scheinen permanent beweisen zu müssen, dass sie etwas wert sind.
Bei dem obig beschriebenen Vorfall ignorierte Chef A die Rechte fremder Personen. Er setzte sich eine Stufe höher, sogar über das Recht derer. Er nimmt hier schon beinahe eine übernatürliche Stellung ein. Auf der Seite umgang-mit-narzissten.de habe ich eine sehr gute Umschreibung hierfür gefunden: "[...] Herrschaftsanspruch innerhalb einer Gruppe ohne jegliches Verantwortungsgefühl und Gewissen sich selbst und anderen gegenüber [...]" [1]
Ebenso auffällig ist, wie ich finde, die Art seiner "Argumentation"; er nutzt Worst-case-Szenarios: Wenn sich da jemand beschweren sollte, dann würde er dafür natürlich in den Knast gehen. Er hafte schließlich dafür.
Quellen:
[1] http://umgang-mit-narzissten.de/maligner-narzissmus/ , Merkmale maligner Narzissmus, 18.05.2015
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Wiederholung
Sonntag, 17. Mai 2015
mal so, dann so
Chef A hatte sich privat ein Smartphone gekauft. Nachdem es geliefert wurde, entschied er sich, dass er das Gerät nun doch nicht privat zahlen, sondern über die Firma kaufen wollte.
Ich bat ihn deshalb um eine Rechnung. Er schickte mir daraufhin per eMail einen pdf-Ausdruck der Webpage, welche den Kauf des Smartphones bestätigte.
Rechnungen müssen ab einem bestimmten Kaufpreis besondere Anforderungen erfüllen. Ich wies Chef A darauf hin und fragte ihn erneut, ob er nicht doch noch eine Rechnung erhalten hätte. Vielleicht per eMail?
Chef A antwortete prompt mit der Gegenfrage "Wieso geht das nicht? Was anderes kann ich Dir nicht geben!"
Also versuchte ich mein Glück beim Kundenservice des Anbieters. Nach einem Telefonat und ein paar eMails teilte dieser mir mit, dass sie nachträglich keine Rechnung auf Firmennamen ausstellen können, da das Gerät ursprünglich privat gekauft wurde. Mein Pech.
Ich bat ihn deshalb um eine Rechnung. Er schickte mir daraufhin per eMail einen pdf-Ausdruck der Webpage, welche den Kauf des Smartphones bestätigte.
Rechnungen müssen ab einem bestimmten Kaufpreis besondere Anforderungen erfüllen. Ich wies Chef A darauf hin und fragte ihn erneut, ob er nicht doch noch eine Rechnung erhalten hätte. Vielleicht per eMail?
Chef A antwortete prompt mit der Gegenfrage "Wieso geht das nicht? Was anderes kann ich Dir nicht geben!"
Also versuchte ich mein Glück beim Kundenservice des Anbieters. Nach einem Telefonat und ein paar eMails teilte dieser mir mit, dass sie nachträglich keine Rechnung auf Firmennamen ausstellen können, da das Gerät ursprünglich privat gekauft wurde. Mein Pech.
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